Sieben erfahrene Fischereifachleute aus Nigeria wurden im März dieses Jahres auf der Jahreshauptversammlung von Mundus maris als neue Mitglieder aufgenommen. Sie haben unterschiedliche berufliche Hintergründe und leben in verschiedenen Küstenstaaten des Landes.

Verbesserter Trockenofen für Lebensmittel zur Reduzierung von Nachernteverlusten und zur Bereitstellung von sicherem Fisch und anderen Lebensmitteln für Kunden sowie von Einnahmen für Verarbeiterinnen und Verarbeiter.
Ihre Profile reichen von der Nachernteverbesserung von Fischereierträgen und Aquakulturprodukten bis hin zu Management-Herausforderungen im öffentlichen Dienst des Sektors und Fragen der Gleichstellung der Geschlechter.
Organisiert von Prof. Stella Williams und Dr. Ayojesutomi Abiodun-Solanke, fand am 8. Mai 2025 ein Einführungstreffen statt – ‚Meet & Greet‘. Alle neuen Mitglieder wurden herzlich willkommen geheißen und konnten ihre Lebens- und Arbeitbedingungen und Erwartungen erneut darlegen. Schnell wurde deutlich, dass die thematische und geografische Vielfalt der Gruppe ein hervorragendes Potenzial birgt, die Ziele von Mundus maris im nigerianischen Kontext voranzubringen. Die Gruppe diskutierte ausführlich ihre verschiedenen Vorschläge, wie jedes bestehende und neue Mitglied beitragen könnte, wobei besonderer Wert auf die sinnvolle Nutzung der sich ergänzenden Fähigkeiten und Erfahrungen gelegt wurde.
Das Treffen endete mit der Einigung auf ein konkretes Arbeitsprogramm, das sich auf folgende Ziele konzentriert:
- Interessenvertretung und Unterstützung für veredelte Fischprodukte in der nigerianischen Fischerei
- Investitionen in die Meeresbildung mit Schwerpunkt auf Kapazitätsaufbau, effektivem Journalismus und Interessenvertretung, wobei das diesjährige UN-Motto zum Weltozeantag im Mittelpunkt steht: „Wunder: Erhalten, was uns erhält“ – Der Weltozeantag wird an mindestens zwei Orten im Land gefeiert.
- Zusammenarbeit mit Küstengemeinden, die von der Wasserhyazinthe betroffen sind, durch die Vermittlung wertvoller Kenntnisse in der nachhaltigen Nutzung, insbesondere in der Umwandlung in Biokraftstoff und Kunsthandwerk.
- Stärkung der Kapazitäten für qualitativ hochwertige akademische Arbeit innerhalb der Gruppe.

Das Bild zeigt Mitglieder und Mitarbeiter von Mundus maris in Nigeria während eines Workshops zur sicheren Trocknung von Lebensmitteln in einem neu eingeführten Trockenofen. Foto: Ayojesutomi Abiodun-Solanke
Dies lässt auf einen deutlichen Anstieg der Aktivitäten in Nigeria hoffen, wobei die laufende regelmäßige Zusammenarbeit mit Fish Party und anderen Initiativen ausgebaut und erweitert wird.