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Vorschläge aus der Oberen Grundschule von Gunjur (GUBS), Gambia

Von Malang Sanyang, Lehrer für Sozial- und Umweltstudien, GUBS

Dies ist der Beitrag der Studiengruppe für Sozial- und Umweltwissenschaften der Gunjur Upper Basic School (GUBS) in Gambia. Unter der Leitung von Malang Sanyang und Sulayman Jobe hatte die Schule bereits an den Pilotaktivitäten für das FAO-EAF Nansen Projekt teilgenommen. Dieses Projekt war darauf ausgerichtet, Kenntnisse über ökosystematische Verfahrensweisen in der Fischerei in den Lehrplan der Schulen des Landes einzuführen.

Jungfische zu schützen ist ein Teil dieser Herangehensweise. Deshalb wollte unsere Studiengruppe auch an dem Wettbewerb zur Namensfindung für die Mundus maris Maskottchen teilnehmen. Der Leiter unserer Schule ermutigte uns dabei. Hier sind die Vorschläge zweier Untergruppen:

Untergruppe 1:

Name für den Fischjungen: Binta

Name für das Fischmädchen: Mariama

 

Gründe für die Wahl der Namen:

  • Binta ist ein junger Fisch. Er braucht viel Futter, weil er eben jung ist und wachsen und sich entwickeln muß.
  • Mariama wird als weiseste aller Mütter angesehen; sie weiß, wie sie ihre Kinder beschützt.

Um die Fische zu schützen, sollten wir Folgendes tun:

  • Die Küstenerosion stoppen
  • Rodung in den Küstenregionen stoppen
  • Nein sagen zur Verklappung flüssiger und fester Abfälle
  • Die größeren Fische daran hindern, die kleinen zu fressen.

Untergruppe 2:

 

Name für den Fischjungen: Dawda

Name für das Fischmädchen: Fatou

Gründe für die Wahl der Namen:

  • Dawda ist jung und hat viel Energie, aber wenig Erfahrung mit der Welt außerhalb seines Lebensraumes
  • Fatou ist eine junge Mutter, die unbedingt ihr Kind aufwachsen sehen will. Sie ist eine weise Frau, die in der Lage ist, ihr Kind anzuleiten und zu beschützen.

Um die Fischbabies zu beschützen, sollte Folgendes überlegt werden:

  • Der Einsatz von Netzen mit geringer Maschenweite sollte vermieden werden.
  • Der Einsatz der Wurfnetzfischerei sollte vermieden werden, da dabei nicht selektiv bestimmte Fische gefangen werden.
  • Der Abbau von Sand in Küstenregionen sollte gestoppt werden.
  • Die Regierung sollte die Küstenwache dazu einsetzen, illegale Fischerei und Waldrodung zu stoppen.