{"id":14504,"date":"2023-05-20T19:43:22","date_gmt":"2023-05-20T19:43:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/unkategorisiert\/beyond-growth-ep-conference-15-to-17-may-2023-moving-forward-towards-sufficiency-and-wellbeing\/"},"modified":"2024-12-06T16:50:33","modified_gmt":"2024-12-06T16:50:33","slug":"jenseits-des-wachstums-ep-konferenz-15-bis-17-mai-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/aktivitaten\/ozean-und-klimaschutz\/jenseits-des-wachstums-ep-konferenz-15-bis-17-mai-2023\/","title":{"rendered":"Jenseits des Wachstums &#8211; EP-Konferenz, 15. bis 17. Mai 2023"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1248px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-14428\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/PhilippeLambertsKeyOrganiser.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/PhilippeLambertsKeyOrganiser-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/PhilippeLambertsKeyOrganiser-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/PhilippeLambertsKeyOrganiser-400x266.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/PhilippeLambertsKeyOrganiser.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/>Angeregte Stimmung im und um das Europ\u00e4ische Parlament. Scharen vorwiegend junger Teilnehmern stehen am Montagmorgen ab 7 Uhr Schlange, um ihre Eintrittskarte zu ergattern. Sie geh\u00f6rten zu den mehr als 2000 Personen, die sich f\u00fcr die im Hybridmodus abgehaltene Konferenz &#8222;Beyond Growth&#8220; im Europ\u00e4ischen Parlament angemeldet hatten. Nur etwa die H\u00e4lfte konnte pers\u00f6nlich teilnehmen. Thema der mehrt\u00e4gigen Veranstaltung: Wie k\u00f6nnen wir alle ein menschenw\u00fcrdiges Leben innerhalb der Grenzen des einen Planeten f\u00fchren, den wir mit den Organismen auf dem Land, im Meer und mit unseren Mitb\u00fcrgern \u00fcberall teilen m\u00fcssen?<\/p>\n<p>Dieses zentrale Anliegen der Konferenz hat sowohl die beeindruckende Auswahl der geplanten Redner aus Politik, Forschung, Think Tanks, Interessenverb\u00e4nden und Gewerkschaften als auch die Teilnehmer in ihren Bann gezogen, letztere hatten ab 7 Uhr an diesem Montagmorgen angestanden, um einen Platz zu bekommen. Der Hauptorganisator Philippe Lamberts, Vorsitzender der Gr\u00fcnen im EP, begr\u00fc\u00dfte die Redner und Teilnehmer.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-image-element awb-imageframe-style awb-imageframe-style-below awb-imageframe-style-1\" style=\"text-align:center;--awb-margin-bottom:40px;--awb-caption-title-color:var(--awb-color1);--awb-caption-title-font-family:var(--body_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--body_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--body_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--body_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--body_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--body_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--body_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"734\" height=\"413\" title=\"HemicycleBeyondGrowthOpeningVonDerLeyen\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/HemicycleBeyondGrowthOpeningVonDerLeyen.jpeg\" alt class=\"img-responsive wp-image-14438\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/HemicycleBeyondGrowthOpeningVonDerLeyen-200x113.jpeg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/HemicycleBeyondGrowthOpeningVonDerLeyen-400x225.jpeg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/HemicycleBeyondGrowthOpeningVonDerLeyen-600x338.jpeg 600w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/HemicycleBeyondGrowthOpeningVonDerLeyen.jpeg 734w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 734px\" \/><\/span><div class=\"awb-imageframe-caption-container\"><div class=\"awb-imageframe-caption\"><div class=\"awb-imageframe-caption-title\">HemicycleBeyondGrowthOpeningVonDerLeyen<\/div><p class=\"awb-imageframe-caption-text\">Die Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission, Ursula von der Leyen, sprach auf der Er\u00f6ffnungsplenarsitzung \u00fcber den Green Deal und dar\u00fcber, was noch getan werden muss, um Wirtschaftsstrategien jenseits des nicht mehr m\u00f6glichen kontinuierlichen Wachstums zu verfolgen.<\/p><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-2\"><p>Im Gegensatz zur ersten Konferenz dieser Art vor f\u00fcnf Jahren waren dieses Jahr nicht mehr nur politische Gruppen an der Organisation beteiligt, sondern auch die Spitzenvertreter der Europ\u00e4ischen Kommission, darunter Pr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen. Die Atmosph\u00e4re war elektrisierend, vor allem als prominente Redner die wichtigsten Fakten, die die Notwendigkeit einer Umstrukturierung der Volkswirtschaften belegen, mit praktischen Vorschl\u00e4gen verbanden, die auch auf politischer und institutioneller Ebene umgesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ein zentraler Punkt war die \u00c4nderung des Ansatzes vom &#8222;ewigen&#8220; BIP-Wachstum zum sozialen Wohlstand. Das BIP misst alle wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten, unabh\u00e4ngig davon, ob sie positiv oder nachteilig f\u00fcr die Menschen und den Planeten sind. Es sagt nichts \u00fcber das menschliche Wohlergehen und den Zustand unseres Planeten aus. Es ist an der Zeit, neu dar\u00fcber nachzudenken, was wirklich wichtig ist. In diesem Kontext stellt sich die Frage, warum z.B. die Lebenserwartung in den reichen L\u00e4ndern zum Erliegen kommt oder schrumpft. Im Gegensatz dazu scheinen die Menschen auf einigen griechischen Inseln mit sehr begrenzter Infrastruktur und Konsumanreizen, wie z. B. auf Ikaria, &#8222;das Sterben zu vergessen&#8220;? Wie der Forscher Giorgos Kallis feststellte, gibt es darauf eine Antwort, die vielleicht nicht \u00fcberall, aber auf jeden Fall auf Ikaria funktioniert: viel Zeit zum Leben, Reden und Feiern. Nicht, dass die Menschen auf der Insel nicht hart f\u00fcr ihren Lebensunterhalt arbeiten m\u00fcssten, aber ihr wenig belastender Lebensstil sorgt f\u00fcr ein gutes Leben, f\u00fcr Wohlstand mit wenig in einem lokal funktionierenden System, das nicht im Namen der Modernit\u00e4t zerst\u00f6rt wird. Dieser Zusammenhang ist zu erkennen, wenn man sich mit offenen Augen und offenem Geist umschaut.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-3\"><div id=\"attachment_14431\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14431\" class=\"wp-image-14431 size-full\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/YaminaSaheb_IPCC-PanelLeadAuthorAR6Plenary3.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/YaminaSaheb_IPCC-PanelLeadAuthorAR6Plenary3-200x132.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/YaminaSaheb_IPCC-PanelLeadAuthorAR6Plenary3-300x198.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/YaminaSaheb_IPCC-PanelLeadAuthorAR6Plenary3-400x264.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/YaminaSaheb_IPCC-PanelLeadAuthorAR6Plenary3.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-14431\" class=\"wp-caption-text\">Dr Yamina Saheb, Hauptverfasserin AR6 des IPCC Berichts<\/p><\/div>\n<p>Dr. Yamina Saheb von Sciences Po in Paris und Hauptverfasserin des IPCC AR6, pl\u00e4dierte f\u00fcr die Anwendung des Suffizienzprinzips als Grundlage f\u00fcr die Entwicklung neuer wirtschaftlicher Zielvorgaben, die auf das Allgemeinwohl ausgerichtet sind. Wie ist dies zu definieren? &#8222;Suffizienzpolitik umfasst eine Reihe von Ma\u00dfnahmen und Alltagspraktiken, die eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Nachfrage nach Energie, Materialien, Land und Wasser vermeiden und gleichzeitig das menschliche Wohlergehen f\u00fcr alle innerhalb der Grenzen des Planeten gew\u00e4hrleisten.&#8220;<\/p>\n<p>Sie bezweifelte, dass das von der EU-Kommission gef\u00f6rderte sog. gr\u00fcne Wachstum den Test bestehen w\u00fcrde, und \u00e4u\u00dferte sich besorgt \u00fcber die sich verschlechternden Lebensbedingungen f\u00fcr viele Menschen sogar in Europa. Zur Illustrierung dieses Punktes wies sie auf die Tatsache hin, dass ihre Mutter, die jetzt Anfang 70 ist, dank der Klimaanlage, die sie sich leisten konnte, die Hitzewellen in Paris \u00fcberstanden hat. Sie selbst hatte jedoch 2021 sehr unter einer Hitzeperiode zu leiden, als sie in einem Krankenhaus ohne Klimaanlage entbunden hatte. Besonders besorgt war sie \u00fcber das zu bef\u00fcrchtende Szenario, dass sich ihr Sohn in einigen Jahren Sorgen um ausreichend Nahrung und Wasser machen m\u00fcsste, wenn die Temperaturen \u00fcber die menschliche Anpassungsf\u00e4higkeit, d. h. \u00fcber 2 \u00b0C, hinaus ansteigen w\u00fcrden. Werden wir dann heftige K\u00e4mpfe um die Befriedigung der Grundbed\u00fcrfnissen erleben, weil das \u00d6kosystem der Erde v\u00f6llig aus dem Ruder gelaufen ist?<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-4\"><p>Sie erhielt stehende Ovationen, weil sie die Wissenschaft in eine Sprache und Szenarien \u00fcbersetzte, die anschaulicher und leichter zu verstehen sind als einige der Zahlen und Grafiken, die direkt aus wissenschaftlichen Ver\u00f6ffentlichungen \u00fcbernommen wurden.<\/p>\n<p>Timoth\u00e9e Parrique von der Universit\u00e4t Lund, Schweden, erl\u00e4uterte f\u00fcnf Arten der Abkopplung wirtschaftlicher Aktivit\u00e4ten vom Anstieg des Energie- und Materialbedarfs. Er schlug vor, das BIP um 1 bis 2 % pro Jahr zu senken, um bis 2030 eine 55 %ige Reduzierung der CO2-Emissionen zu erreichen. Das scheint durchaus machbar zu sein, um die Wirtschaft aus dem \u00f6kologischen Overshoot herauszuf\u00fchren und den Wohlstand vom \u00dcberkonsum abzukoppeln. Sein wichtigster Rat war, sich um mehr Einfachheit zu bem\u00fchen, was Yamina Saheb aufgreift. Eine Konzentration auf Suffizienz k\u00f6nnte die Ambitionen auf die Befriedigung der Grundbed\u00fcrfnisse und auf Fairness neu ausrichten.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-image-element awb-imageframe-style awb-imageframe-style-below awb-imageframe-style-2\" style=\"text-align:center;--awb-margin-bottom:30px;--awb-caption-title-color:var(--awb-color1);--awb-caption-text-color:var(--awb-color6);--awb-caption-title-font-family:var(--body_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--body_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--body_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--body_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--body_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--body_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--body_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-2 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"417\" title=\"TowardsSteadyStateEconomyTParrique\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/TowardsSteadyStateEconomyTParrique.jpg\" alt class=\"img-responsive wp-image-14570\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/TowardsSteadyStateEconomyTParrique-200x111.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/TowardsSteadyStateEconomyTParrique-400x222.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/TowardsSteadyStateEconomyTParrique-600x334.jpg 600w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/TowardsSteadyStateEconomyTParrique.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 750px\" \/><\/span><div class=\"awb-imageframe-caption-container\"><div class=\"awb-imageframe-caption\"><div class=\"awb-imageframe-caption-title\">TowardsSteadyStateEconomyTParrique<\/div><p class=\"awb-imageframe-caption-text\">Grafik von Timoth\u00e9e Parrique von der Universit\u00e4t Lund zum m\u00f6glichen Degrowth-Korridor f\u00fcr stabile Lebensbedingungen auf dem Planeten f\u00fcr Menschen und \u00d6kosysteme<\/p><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-5\"><p>Eine Verringerung der Ressourcennutzung sei auch deshalb dringend erforderlich, um Sicherheitsrisiken zu begegnen, die durch die \u00fcberm\u00e4\u00dfige Abh\u00e4ngigkeit von kritischen Mineralien aus wenigen L\u00e4ndern entstehen, so Olivia Lazard von Carnegie Europe. Sie warnte, dass das rasante Wachstum der IT-Industrie nicht zur Dekarbonisierung der Wirtschaft beitrage. Im Gegenteil, es w\u00fcrden immer mehr Ressourcen ben\u00f6tigt. Sie warnte vor den vielf\u00e4ltigen Risiken und sprach sich daf\u00fcr aus, einen weiteren Raubbau in Afrika wie zu Kolonialzeiten zu verhindern, dieses Mal im Namen von &#8222;gr\u00fcnem Wachstum&#8220; oder einer &#8222;gr\u00fcnen Wirtschaft&#8220;.<\/p>\n<p>Das Verst\u00e4ndnis der biophysikalischen Grenzen des Wachstums ist eine wesentliche Voraussetzung f\u00fcr den Aufbau einer Wirtschaft, die die globalen Belastungsgrenzen respektiert. Johan Rockstr\u00f6m, Direktor des Potsdamer Instituts f\u00fcr Klimafolgenforschung, war in diesem Punkt eindeutig. Die vier sich \u00fcberschneidenden Krisen &#8211; die Klimakrise, die \u00f6kologische Krise, die Covid-19-Pandemie und der Krieg in der Ukraine &#8211; verursachten bereits jetzt hohe soziale und wirtschaftliche Kosten durch die \u00dcberschreitung von 6 der 9 definierten planetarischen Grenzen. In seiner n\u00fcchternen Art erinnerte er die Zuh\u00f6rer daran, dass der Anstieg der thermischen Energie des Ozeans zwischen 1971 und 2018 mehr als 90 % der \u00fcbersch\u00fcssigen W\u00e4rmeenergie der Erde durch die globale Erw\u00e4rmung ausmacht. Das bringt uns in die N\u00e4he von fest vorgegebenen Kipppunkten, die das \u00d6kosystem der Erde in eine v\u00f6llig andere Dynamik bringen werden. Wir stehen bereits kurz davor oder haben vielleicht sogar schon vier von ihnen \u00fcberschritten. Zum Beispiel im Hinblick auf das westantarktische Eisschild und die gr\u00f6nl\u00e4ndischen Gletscher. Auf jeden Fall wolle er zu entschlossenen Gegenma\u00dfnahmen aufrufen.<\/p>\n<p>Mit &#8222;Business as usual&#8220; oder einem schnellen &#8222;Technofix&#8220; ist es nicht getan. Wir stehen vor gro\u00dfen Umw\u00e4lzungen. Die Frage ist, wie wir diese in einer Weise gestalten k\u00f6nnen, die sowohl f\u00fcr die Menschen als auch f\u00fcr unseren Planeten von Vorteil ist.<\/p>\n<\/div><div class=\"accordian fusion-accordian\" style=\"--awb-border-size:1px;--awb-icon-size:16px;--awb-content-font-size:var(--awb-typography4-font-size);--awb-icon-alignment:left;--awb-hover-color:var(--awb-color2);--awb-border-color:var(--awb-color3);--awb-background-color:var(--awb-color1);--awb-divider-color:var(--awb-color1);--awb-divider-hover-color:var(--awb-color1);--awb-icon-color:var(--awb-color1);--awb-title-color:var(--awb-color5);--awb-content-color:var(--awb-color6);--awb-icon-box-color:var(--awb-color5);--awb-toggle-hover-accent-color:var(--awb-color8);--awb-title-font-family:var(--awb-typography1-font-family);--awb-title-font-weight:var(--awb-typography1-font-weight);--awb-title-font-style:var(--awb-typography1-font-style);--awb-title-font-size:16px;--awb-content-font-family:var(--awb-typography4-font-family);--awb-content-font-weight:var(--awb-typography4-font-weight);--awb-content-font-style:var(--awb-typography4-font-style);\"><div class=\"panel-group fusion-toggle-icon-boxed\" id=\"accordion-14504-1\"><div class=\"fusion-panel panel-default panel-28a65531357bad3eb fusion-toggle-has-divider\" style=\"--awb-title-color:var(--awb-color5);--awb-content-color:var(--awb-color6);\"><div class=\"panel-heading\"><h4 class=\"panel-title toggle\" id=\"toggle_28a65531357bad3eb\"><a aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"28a65531357bad3eb\" role=\"button\" data-toggle=\"collapse\" data-target=\"#28a65531357bad3eb\" href=\"#28a65531357bad3eb\"><span class=\"fusion-toggle-icon-wrapper\" aria-hidden=\"true\"><i class=\"fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus\" aria-hidden=\"true\"><\/i><i class=\"fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/span><span class=\"fusion-toggle-heading\">Blue Doughnut - Regenerieren und sch\u00fctzen - f\u00fcr einen gesunden Ozean<\/span><\/a><\/h4><\/div><div id=\"28a65531357bad3eb\" class=\"panel-collapse collapse \" aria-labelledby=\"toggle_28a65531357bad3eb\"><div class=\"panel-body toggle-content fusion-clearfix\">\n<h4>Blue Doughnut &#8211; Regenerieren und sch\u00fctzen &#8211; f\u00fcr einen gesunden Ozean<\/h4>\n<div id=\"attachment_14449\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14449\" class=\"wp-image-14449\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/BlueDoughnutMonicaVerbeek.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/BlueDoughnutMonicaVerbeek-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/BlueDoughnutMonicaVerbeek-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/BlueDoughnutMonicaVerbeek-400x267.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/BlueDoughnutMonicaVerbeek-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/BlueDoughnutMonicaVerbeek-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/BlueDoughnutMonicaVerbeek.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-14449\" class=\"wp-caption-text\">Monica Verbeek bei der Blue Doughnut Panel-Sitzung<\/p><\/div>\n<p>Was wird aus dem Ozean, der etwa 70 % der Erdoberfl\u00e4che bedeckt und bei weitem das gr\u00f6\u00dfte zusammenh\u00e4ngende \u00d6kosystem ist?<\/p>\n<p>Der Blue Doughnut stand im Mittelpunkt einer Sitzung an Tag 2 der Konferenz, die von Seas at Risk organisiert und vom sizilianischen Europaabgeordneten Dino Giarusso moderiert wurde. Monica Verbeek, Exekutivdirektorin von Seas at Risk, er\u00f6ffnete die Podiumsdiskussion mit einem Aufruf, den Ozean in die Diskussion einzubeziehen, um seine fundamentale Bedeutung f\u00fcr die Luft, die wir atmen, das Klima, die Ern\u00e4hrung, die Arbeitspl\u00e4tze, die Erholung und vieles mehr zu w\u00fcrdigen. Die Entwicklung eines guten Verst\u00e4ndnisses der biophysikalischen Grenzen des Ozeans als \u00e4u\u00dfere Begrenzung des Doughnuts und der menschlichen und sozialen Dimensionen als innere Begrenzung steckt noch in den Kinderschuhen.<\/p>\n<p>Kate Raworth von der Universit\u00e4t Oxford und Urheberin des urspr\u00fcnglichen &#8222;Doughnut&#8220;-Konzepts schlug vor, die Grundprinzipien je nach Bedarf anzupassen und zu ver\u00e4ndern, um die Regeneration und Gesundheit der Ozeane voranzutreiben. Sie schlug au\u00dferdem vor, f\u00fcnf Kriterien f\u00fcr die Zusammenarbeit mit Unternehmen der maritimen Wirtschaft zu verwenden:<\/p>\n<ol>\n<li>Zweck &#8211; im Dienste des \u00d6kosystems?<\/li>\n<li>Netzwerke &#8211; Qualit\u00e4t der Beziehungen,<\/li>\n<li>Unternehmensf\u00fchrung &#8211; wer hat ein Mitspracherecht und welche Ma\u00dfst\u00e4be werden zur Erfolgsmessung verwendet?<\/li>\n<li>Eigentumsverh\u00e4ltnisse &#8211; Familie, Aktion\u00e4re, Mitarbeiter, Genossenschaft?<\/li>\n<li>Finanzen &#8211; wie hoch ist die erwartete Rendite im Sinne des Unternehmenszieles?purpose &#8211; in service of life?,<\/li>\n<\/ol>\n<div id=\"attachment_14454\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14454\" class=\"wp-image-14454\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/BlueDoughnutKateRaworth.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/BlueDoughnutKateRaworth-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/BlueDoughnutKateRaworth-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/BlueDoughnutKateRaworth-400x267.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/BlueDoughnutKateRaworth-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/BlueDoughnutKateRaworth-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/BlueDoughnutKateRaworth.jpg 799w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-14454\" class=\"wp-caption-text\">Kate Raworth von der Universit\u00e4t Oxford, Gr\u00fcnderin des Doughnut -Konzepts<\/p><\/div>\n<p>Hans Bruynickx, Exekutivdirektor der Europ\u00e4ischen Umweltagentur (EUA), erinnerte die Teilnehmer in seiner zur\u00fcckhaltenden, aber eindringlichen Art und Weise daran, dass die Isolierung des Ozeans von Ma\u00dfnahmen zur Bew\u00e4ltigung des Wandels nicht mit den beobachteten Realit\u00e4ten vereinbar sei. Alles andere als ein \u00d6kosystemmanagement sei inakzeptabel. Er kritisierte scharf den Widerstand gegen den dringenden Schutz der Meere und pl\u00e4dierte daf\u00fcr<\/p>\n<ul>\n<li>Bohrungen im Meer zu stoppen<\/li>\n<li>die Verklappung von Abf\u00e4llen in den Ozean zu unterbinden<\/li>\n<li>die Ersch\u00f6pfung der erneuerbaren Meeresressourcen zu beenden<\/li>\n<li>die &#8222;Entwicklung&#8220; zu unterlassen, wenn sie negative Auswirkungen auf den ersch\u00f6pften Ozean hat<\/li>\n<li>die Aufteilung und Zerst\u00f6rung der globalen Gemeing\u00fcter zu verhindern<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ingrid Kelling, Direktorin des Global Centre for Social Sustainability in Seafood Supply an der Heriot Watt University in Edinburgh, erg\u00e4nzte die Ausf\u00fchrungen mit einem eindringlichen Pl\u00e4doyer f\u00fcr die handwerklichen Fischer, M\u00e4nner und Frauen, die 95 % der Arbeitskr\u00e4fte in diesem Sektor stellen. Abgesehen von den Missbr\u00e4uchen im Zusammenhang mit der illegalen, unregulierten und unregistrierten Fischerei (IUU-Fischerei) seien die Fischer und Fischverarbeiter vielerorts auch Opfer von \u00dcberfischung und schlechten Arbeitsbedingungen. Au\u00dferdem wurden riesige Mengen der wertvollen Ressource verschwendet, anstatt den gesamten Fisch systematisch zu nutzen.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen dem nur zustimmen und unterstreichen die entscheidende Bedeutung von Fisch, insbesondere von <a href=\"https:\/\/archive.mundusmaris.org\/index.php\/de\/rezensionen\/andere\/2455-bait-de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kleinen pelagischen Schwarmfischen<\/a> wie Sardinen, Sardellen, Makrelen und St\u00f6cker f\u00fcr eine ausgewogene Ern\u00e4hrung im globalen S\u00fcden. Eine Studie zu diesem Thema hat k\u00fcrzlich hohe Wellen geschlagen (1).<\/p>\n<div id=\"attachment_14460\" style=\"width: 744px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14460\" class=\"wp-image-14460 size-full\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/POPA28_735.jpg\" alt=\"\" width=\"734\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/POPA28_735-200x113.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/POPA28_735-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/POPA28_735-400x225.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/POPA28_735-600x338.jpg 600w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/POPA28_735.jpg 734w\" sizes=\"(max-width: 734px) 100vw, 734px\" \/><p id=\"caption-attachment-14460\" class=\"wp-caption-text\">Standbild aus dem Dokumentarfilm von Thomas Grand und Moussa Diop &#8222;Goldener Fisch, afrikanischer Fisch&#8220;, der die Sonnentrocknung verschiedener Fischarten in der Casamance, Senegal, f\u00fcr den regionalen Handel in der Sahelzone zeigt. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Ern\u00e4hrungssicherheit, die durch die industrielle \u00dcberfischung und die Fischmehlproduktion f\u00fcr den Export bedroht ist.<\/p><\/div>\n<p>Trotz der j\u00fcngsten Bem\u00fchungen, die handwerkliche Fischerei zu thematisieren (2), ist es vielleicht noch nicht allgemein bekannt. Aber der Elefant im Raum ist der Seeverkehr. Christiaan de Beukelaer von der Universit\u00e4t Melbourne ist ein langj\u00e4hriger Forscher, der die Branche beobachtet, die weltweit der siebtgr\u00f6\u00dfte Emittent von Treibhausgasen ist, gleichauf mit Deutschland. Entgegen dem Image der Schifffahrtsindustrie als &#8222;Diener des Handels&#8220; haben de Beukelaers Untersuchungen ihn davon \u00fcberzeugt, dass die Schifffahrt globale Ungleichheiten aufrechterh\u00e4lt. Warum eigentlich? Weil die Schifffahrt viel zu billig ist und unter dem Mantra, ein &#8222;Diener des Handels&#8220; zu sein, in den letzten 30 Jahren nicht einmal im Kyoto-Protokoll und anderen globalen Klima- und Nachhaltigkeitsabkommen erw\u00e4hnt wurde. Dennoch belaufen sich seine Emissionen auf 1 Milliarde Tonnen CO2 pro Jahr. Zum Vergleich: Die eine Milliarde Menschen in Afrika verursachen 1,5 Milliarden Tonnen pro Jahr.<\/p>\n<p>Es hat viel Druck gebraucht, bis sich die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) in London auf das Ziel einigte, bis 2050 keine Emissionen mehr zu verursachen. Das scheint zu wenig und zu sp\u00e4t zu sein. Welche M\u00f6glichkeiten zur Verringerung gibt es? Zun\u00e4chst einmal betrachtet die IMO im Sinne der Klimaneutralit\u00e4t nur das technische Wie. Es w\u00e4re jedoch sinnvoll, sich damit zu befassen, WAS transportiert wird, WIEVIEL und WOZU. W\u00e4hrend einige sagen, man solle den Markt entscheiden lassen, sieht es bei einem j\u00e4hrlichen Transportvolumen von etwa 11 Milliarden Tonnen sehr danach aus, als sei die Seeschifffahrt der &#8220; Erm\u00f6glicher des Handels &#8220; und nicht sein &#8220; Diener &#8222;.<\/p>\n<div id=\"attachment_14465\" style=\"width: 722px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14465\" class=\"wp-image-14465 size-full\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/container-ship-hamburg-3021820__480.jpg\" alt=\"\" width=\"712\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/container-ship-hamburg-3021820__480-200x135.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/container-ship-hamburg-3021820__480-300x202.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/container-ship-hamburg-3021820__480-400x270.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/container-ship-hamburg-3021820__480-600x404.jpg 600w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/container-ship-hamburg-3021820__480.jpg 712w\" sizes=\"(max-width: 712px) 100vw, 712px\" \/><p id=\"caption-attachment-14465\" class=\"wp-caption-text\">Containerterminal in Hamburg (Photo mit freundlicher Genehmigung von Pixabay)<\/p><\/div>\n<p>K\u00f6nnte die Schifffahrt in diesem Fall zu einem &#8222;Mitregulator des Handels&#8220; werden? Zumindest einige Dinge werden sich \u00e4ndern. Auf der bevorstehenden IMO-Tagung im Juli 2023 werden Diskussionen \u00fcber den unvermeidlichen Kostenanstieg erwartet. W\u00e4hrend dies f\u00fcr Europa wahrscheinlich nur geringf\u00fcgige Auswirkungen haben wird, k\u00f6nnte dies f\u00fcr den globalen S\u00fcden gr\u00f6\u00dfere Schwierigkeiten bedeuten. In diesem Zusammenhang fordern einige pazifische L\u00e4nder eine globale Abgabe f\u00fcr die Schifffahrt in H\u00f6he von 100 USD pro Tonne transportierter G\u00fcter. Dies w\u00fcrde zu einem globalen Fonds von etwa 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr f\u00fchren, der f\u00fcr einen gerechten \u00dcbergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft und zur Entsch\u00e4digung f\u00fcr Verluste und Sch\u00e4den verwendet werden soll.<\/p>\n<p>Wird das ausreichen, um eine reduzierende Wirkung zu erzielen? F\u00fcr einen Industriezweig dieser Gr\u00f6\u00dfe und Bedeutung mag das nicht ausreichen, aber es w\u00e4re ein Schritt in die richtige Richtung.<\/p>\n<p>(1) Hicks, C.C., Cohen, P.J., Graham, N.A.J. et al. 2019. Harnessing global fisheries to tackle micronutrient deficiencies. Nature,\u00a0574,\u00a0pages 95\u201398 (2019)\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41586-019-1592-6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41586-019-1592-6<\/a><\/p>\n<p>(2) \u200bFAO, Duke University, WorldFish, 2023. Illuminating Hidden Harvests.The contributions of small-scale fisheries to sustainable development. Rome, \u200bFAO <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.4060\/cc4576en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.4060\/cc4576en<\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-panel panel-default panel-0611351a3f3315f01 fusion-toggle-has-divider\" style=\"--awb-title-color:var(--awb-color5);--awb-content-color:var(--awb-color6);\"><div class=\"panel-heading\"><h4 class=\"panel-title toggle\" id=\"toggle_0611351a3f3315f01\"><a aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"0611351a3f3315f01\" role=\"button\" data-toggle=\"collapse\" data-target=\"#0611351a3f3315f01\" href=\"#0611351a3f3315f01\"><span class=\"fusion-toggle-icon-wrapper\" aria-hidden=\"true\"><i class=\"fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus\" aria-hidden=\"true\"><\/i><i class=\"fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/span><span class=\"fusion-toggle-heading\">Fortschritte auf dem Weg zu Suffizienz und Lebensqualit\u00e4t <\/span><\/a><\/h4><\/div><div id=\"0611351a3f3315f01\" class=\"panel-collapse collapse \" aria-labelledby=\"toggle_0611351a3f3315f01\"><div class=\"panel-body toggle-content fusion-clearfix\">\n<h4><strong>Fortschritte auf dem Weg zu Suffizienz und Lebensqualit\u00e4t<\/strong><\/h4>\n<div id=\"attachment_14471\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14471\" class=\"wp-image-14471 size-full\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/EarthOvershootDay500.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"281\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/EarthOvershootDay500-200x112.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/EarthOvershootDay500-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/EarthOvershootDay500-400x225.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/EarthOvershootDay500.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-14471\" class=\"wp-caption-text\">Tag der Erd\u00fcberlastung (gephotoshopped, mit freundlicher Genehmigung aus Pixabay)<\/p><\/div>\n<p>Das Ziel der Konferenz bestand eindeutig darin, \u00fcber die Diagnose hinauszugehen und Wege zur \u00dcberwindung der zunehmenden Ungleichheit innerhalb der Weltbev\u00f6lkerung aufzuzeigen. Die Aneignung ungeheuren Reichtums durch das obere 1 % der Weltbev\u00f6lkerung, das f\u00fcr den Gro\u00dfteil der Klimagasemissionen und des Materialverbrauchs verantwortlich ist. Es macht mehr aus als die unteren 40 %. Daher ist das Ziel &#8220; mehr als nur Wachstum&#8220;. Etliche Redner bezeichneten die immer noch wachsende Ungleichheit als entscheidende Triebfeder, die sich auf alle physikalischen, chemischen und biologischen Konsequenzen auswirkt. Diese Konsequenzen in abgeschw\u00e4chter Form sp\u00fcren selbst die Europ\u00e4er in Form von Hitzewellen, Pandemien, Wasserknappheit nicht nur im Mittelmeerraum und in Form der Notlage wirtschaftlich schwacher Gruppen. Wie kann es als akzeptabel angesehen werden, dass mehr als 260 Milliarden USD als Dividenden ausgesch\u00fcttet wurden, w\u00e4hrend die L\u00f6hne und Geh\u00e4lter der Arbeitnehmer angesichts einer oft zweistelligen Inflation nur um 4 % gestiegen sind?<\/p>\n<p>Wie sieht es also mit strukturellen Abhilfema\u00dfnahmen aus?<\/p>\n<p>Die Entkolonialisierung der internationalen Beziehungen im Handel und in internationalen Organisationen war ein Thema, das von vielen Rednern aufgegriffen wurde, mit dem Ziel tief verwurzelte Ungerechtigkeiten nicht nur im globalen S\u00fcden, sondern auch f\u00fcr sozial schwache Gruppen in Europa zu beseitigen. Ein Redner nach dem anderen f\u00fchrte Beispiele an, wie koloniale Regime einst die M\u00f6glichkeiten von Menschen und Unternehmen in den kolonisierten L\u00e4ndern beschnitten haben und wie diese Bedingungen lange Schatten auf die modernen Handelsbeziehungen werfen, die von internationalen Konzernen und vielen Regierungen aufrechterhalten werden. Diese fortbestehenden Ungerechtigkeiten kosten Menschenleben, wie zuletzt bei der Covid-19-Pandemie zu sehen war.<\/p>\n<p>Wir erkennen diese Zusammenh\u00e4nge auch auf dem Meer: Industrieflotten, die die Gew\u00e4sser afrikanischer und lateinamerikanischer L\u00e4nder pl\u00fcndern, oder Bergbaufirmen, die den Tiefseebergbau vorantreiben, um den Raubbau an Rohstoffen fortzusetzen, w\u00e4hrend bereits sechs von neun globalen Belastungsgrenzen \u00fcberschritten werden. Und Meereslebewesen, die an Plastik und anderen Abf\u00e4llen, die ins Meer entsorgt werden, zugrundegehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_14476\" style=\"width: 745px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14476\" class=\"wp-image-14476 size-full\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/dead-bird-3289550_735.jpg\" alt=\"\" width=\"735\" height=\"490\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/dead-bird-3289550_735-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/dead-bird-3289550_735-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/dead-bird-3289550_735-400x267.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/dead-bird-3289550_735-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/dead-bird-3289550_735.jpg 735w\" sizes=\"(max-width: 735px) 100vw, 735px\" \/><p id=\"caption-attachment-14476\" class=\"wp-caption-text\">Toter Vogel (Foto mit freundlicher Genehmigung von Pixabay)<\/p><\/div>\n<p>Wie kommt es, dass die Finanzminister der G7 mehr Stimmrechte im Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) haben als die Finanzminister der L\u00e4nder des globalen S\u00fcdens? Wie kommt es, dass Handelsregeln die Wirtschaft in L\u00e4ndern des globalen S\u00fcdens, die stark exportorientiert sind, nach wie vor darauf ausrichten, die Bed\u00fcrfnisse Europas und anderer Industriel\u00e4nder zu befriedigen und nicht die ihrer eigenen Bev\u00f6lkerung? Wie kommt es, dass nur 12 % der Produkte und Materialien am Ende ihrer Nutzungsdauer recycelt werden, w\u00e4hrend die Jagd nach immer aggressiverem Bergbau und Rohstoffabbau f\u00fcr den unstillbaren Energie- und Materialhunger der Industrie weitergeht?<\/p>\n<p>Brauchen wir schnelle Mode, mehr und schwerere Autos, den schnellen Austausch einer stetig steigenden Zahl elektronischer Ger\u00e4te, den Run auf immer exotischere Materialien und seltene Erden? Wir stellen fest, dass jeder sogenannte Effizienzgewinn bei neueren Technologien durch einen h\u00f6heren, sogar exorbitanten Bedarf an Energie und materiellen Ressourcen \u00fcberkompensiert wird. Wir sollten uns fragen, was wir wirklich brauchen, um gl\u00fccklich und gesund zu sein. Angstsyndrome und ernsthafte psychische Probleme bei 25 % der Bev\u00f6lkerung in Europa und den USA sind ein Aufruf, innezuhalten und zu \u00fcberdenken, wie wir heute leben und wie eine bessere Zukunft aussehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Viele Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass, sobald die Grundbed\u00fcrfnisse befriedigt sind, bereichernde soziale Kontakte und Beziehungen uns Gesundheit und Gl\u00fcck bescheren. Dann stellt sich die Frage: Wenn wir die Diktatur des ewig wachsenden Bruttoinlandsprodukts der Vergangenheit angeh\u00f6ren lassen, wie k\u00f6nnen wir dann die sozialen Dienste von der Rente \u00fcber die Gesundheitsversorgung bis hin zur Bildung aufrechterhalten? Wie k\u00f6nnen wir den nutzlosen und umweltverschmutzenden Teil des \u00dcberkonsums reduzieren, ohne den Wohlstand aufzugeben, und dem Wirtschaftswachstum im globalen S\u00fcden Raum geben, um auch dort die Grundbed\u00fcrfnisse aller zu erf\u00fcllen?<\/p>\n<div id=\"attachment_14482\" style=\"width: 745px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14482\" class=\"wp-image-14482 size-full\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/QAPanel5-1.jpg\" alt=\"\" width=\"735\" height=\"417\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/QAPanel5-1-200x113.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/QAPanel5-1-300x170.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/QAPanel5-1-400x227.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/QAPanel5-1-600x340.jpg 600w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/QAPanel5-1.jpg 735w\" sizes=\"(max-width: 735px) 100vw, 735px\" \/><p id=\"caption-attachment-14482\" class=\"wp-caption-text\">Fragen der Teilnehmer der Plenarsitzung 5 zum Thema &#8222;Aufbau eines makro\u00f6konomischen Handlungsrahmens f\u00fcr die Zukunft nach dem wirtschaftlichen Wachstum: Abstimmung der Instrumente, Regeln und Politiken f\u00fcr die politischen Ziele der EU&#8220;.<\/p><\/div>\n<p>Die Sch\u00e4tzungen f\u00fcr die Anfangsinvestitionen in diese Umstrukturierung der Wirtschaft lagen in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 520 Milliarden USD pro Jahr. Jemand sprach sogar von 900 Milliarden USD. Das w\u00fcrde viele Menschen vor Schaden bewahren und uns zu Produktions- und Konsummustern zur\u00fcckf\u00fchren, die innerhalb der globalen Grenzen liegen, insbesondere auch im Hinblick auf das notwendige Wachstum zur Befriedigung ungedeckter Grundbed\u00fcrfnisse im globalen S\u00fcden, w\u00e4hrend gleichzeitig die Kontinuit\u00e4t der Sozialsysteme in Europa gew\u00e4hrleistet w\u00fcrde. Die Forschung weist darauf hin, dass ein Gro\u00dfteil dieser Investitionen f\u00fcr private Investoren uninteressant ist und daher aus \u00f6ffentlichen Mitteln finanziert werden muss.<\/p>\n<p>Wenn wir den tiefsten menschlichen Bed\u00fcrfnissen nach Gesundheit und Zugeh\u00f6rigkeit gerecht werden wollen, wenn wir uns auf eine Wirtschaft der F\u00fcrsorge zubewegen wollen, dann ist dies ein tragf\u00e4higes Grundkonzept f\u00fcr eine lebenswerte Zukunft und nicht ein Begleitprogramm f\u00fcr Randgruppen. Tim Jackson, Direktor des Instituts f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis von nachhaltigem Wohlstand (CUSP) an der Universit\u00e4t Surrey, lie\u00df keinen Zweifel daran, dass es f\u00fcr den Erfolg des Narrativs unabdingbar ist, dem Argument der Unm\u00f6glichkeit zu begegnen, das immer wieder vorgebracht wird, um den Wandel zu sabotieren. Es brauche ein Bewusstsein des Kampfes f\u00fcr die Zukunft, um die Energie aufzubringen, die n\u00f6tig sei, das Durchhalteverm\u00f6gen, die Medienmacht und die Fake News zu \u00fcberwinden, mit denen das obere 1 % arbeitet.<\/p>\n<p>Das Programm ist <a href=\"https:\/\/www.beyond-growth-2023.eu\/programme\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> abrufbar; die Aufzeichnungen der sieben Plenarsitzungen und 20 parallelen Fokus-Panels werden in K\u00fcrze auf der EP-Website verf\u00fcgbar sein. Dies wird vielleicht dazu beitragen, dem ohrenbet\u00e4ubenden Schweigen der meisten Massenmedien zur Konferenz entgegenzuwirken.<\/p>\n<div id=\"attachment_14519\" style=\"width: 760px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14519\" class=\"wp-image-14519 size-full\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/StandingOvationsClosure.jpeg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/StandingOvationsClosure-200x113.jpeg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/StandingOvationsClosure-300x169.jpeg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/StandingOvationsClosure-400x225.jpeg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/StandingOvationsClosure-600x338.jpeg 600w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/StandingOvationsClosure.jpeg 750w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><p id=\"caption-attachment-14519\" class=\"wp-caption-text\">Stehende Ovationen und eine begeisternde Atmosph\u00e4re bei der Abschlusssitzung der Konferenz<\/p><\/div>\n<p>Die Vortr\u00e4ge und Diskussionen warfen die Frage auf, wie es weitergehen soll. Vielleicht kann eine Konferenz sie nicht beantworten, aber sie sollte viele runde Tische und Dialogforen mit einem m\u00f6glichst breiten Teilnehmerkreis anregen, um zu pr\u00fcfen, was in jeder Stadt, Region und jedem Land getan werden k\u00f6nnte. Lassen wir die verschiedenen Erfahrungen aufeinander treffen, ja sogar aufeinanderprallen. Die Menschen sollten versuchen, ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit den Erkenntnissen der Wissenschaft zu verbinden, um L\u00f6sungen zu finden. Oft kann die Weisheit der Menge helfen, Wege aufzuzeigen, wenn die Probleme, um die es geht, uns alle betreffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-14492 size-full\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/YouthDemands.jpg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"351\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/YouthDemands-200x94.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/YouthDemands-300x140.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/YouthDemands-400x187.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/YouthDemands-600x281.jpg 600w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/YouthDemands.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<p>Einige Jugendgruppen waren dieser Meinung und hielten in der Schlusssitzung ihre handgefertigten Plakate mit ihren Forderungen hoch. Dabei wird es nicht bleiben. Die Umstrukturierung der Rohstoffindustrie und der Institutionen, die die gegenw\u00e4rtigen Systeme st\u00fctzen, in Angriff zu nehmen, ist eine Mammutaufgabe, die gute Planung, Organisation, Energie und Ausdauer erfordert. Die dynamischen Atmosph\u00e4re auf der Konferenz hat sicherlich einiges dazu beigesteuert und wird als Inspiration f\u00fcr die n\u00e4chsten praktischen Schritte dienen, von lokal bis global, \u00fcber alle Sektoren und Interessengruppen hinweg.<\/p>\n<p>Text mit Konferenzeindr\u00fccken und Bildern von Cornelia E. Nauen, sofern nicht anders angegeben. Deutsche \u00dcbersetzung von Claudia Mense.<\/p>\n<div id=\"attachment_14497\" style=\"width: 745px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14497\" class=\"wp-image-14497 size-full\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DiscussingNextSteps.jpg\" alt=\"\" width=\"735\" height=\"490\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DiscussingNextSteps-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DiscussingNextSteps-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DiscussingNextSteps-400x267.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DiscussingNextSteps-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DiscussingNextSteps.jpg 735w\" sizes=\"(max-width: 735px) 100vw, 735px\" \/><p id=\"caption-attachment-14497\" class=\"wp-caption-text\">Spontanes Koordinationstreffen von Jugendvertretern unmittelbar nach der Konferenz<\/p><\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":14433,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[177],"tags":[],"class_list":["post-14504","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ozean-und-klimaschutz"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14504","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14504"}],"version-history":[{"count":28,"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14504\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14610,"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14504\/revisions\/14610"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14433"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14504"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14504"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14504"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}