{"id":12096,"date":"2024-07-11T16:01:23","date_gmt":"2024-07-11T16:01:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/unkategorisiert\/small-scale-fisheries-summit-in-rome-5-7-july-2024\/"},"modified":"2025-06-18T13:10:55","modified_gmt":"2025-06-18T13:10:55","slug":"gipfeltreffen-zur-kleinfischerei-rom-juli-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/handwerklichen-fischerei-akademie\/gipfeltreffen-zur-kleinfischerei-rom-juli-2024\/","title":{"rendered":"Gipfeltreffen zur Kleinfischerei in Rom, 5.-7. Juli 2024"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1248px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-10980\" src=\"http:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/FlagsOfCOFImembersAtFAO-400x184.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/FlagsOfCOFImembersAtFAO-200x92.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/FlagsOfCOFImembersAtFAO-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/FlagsOfCOFImembersAtFAO-400x184.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/FlagsOfCOFImembersAtFAO.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/>Auf Einladung des Organisationskomitees der FAO nahm Cornelia E. Nauen von <em>Mundus maris<\/em> am zweiten SSF-Gipfel teil, der vom 5. bis 7. Juli 2024 in den R\u00e4umlichkeiten der FAO stattfand. Der erste Tag war ausschlie\u00dflich den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Fischerei des Internationalen Planungsausschusses f\u00fcr Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t (IPC) vorbehalten, deren thematischer Schwerpunkt auf den traditionellen Besitzrechten f\u00fcr kleine und indigene Fischereibetriebe lag. Im Laufe des Wochenendes, an dem rund 300 Teilnehmer zugelassen waren, verlagerte sich der Schwerpunkt auf den Austausch aktueller Erfahrungen und regionale Gruppendiskussionen. Dabei ging es vor allem darum, diese Erfahrungen in konkrete Aktivit\u00e4ten umzusetzen, die in der nachfolgende Sitzung des Fischereiausschusses (COFI36) vorgestellt werden sollten.Im Vorfeld des Gipfels hatte<em> Mundus maris<\/em> seine Bem\u00fchungen um die Verbreitung der SSF-Leitlinien fortgesetzt und eine Version des <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6jExV1qGxpY\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erklarungsvideos\u00a0<\/a> und des<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6jExV1qGxpY\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Videos \u00fcber die Gleichstellung der Geschlechter<\/a> mit Tonspur in Pidgin-Englisch produziert, um eine bessere Information, insbesondere in Nigeria und den Nachbarl\u00e4ndern, zu erm\u00f6glichen. Die Videos sind auf dem YouTube-Kanal von <em>Mundus maris<\/em> verf\u00fcgbar. Haussa-Versionen werden in K\u00fcrze folgen. Wir h\u00e4tten gerne auch die Teilnahme von Awa Djigal, der Exekutivsekret\u00e4rin des Netzwerks der Frauen in der handwerklichen Fischerei im Senegal (REFEPAS), unterst\u00fctzt. Leider war dies aus Platzgr\u00fcnden und angesichts der Sorgfalt, mit der das Organisationskomitee auf ein ausgewogenes Verh\u00e4ltnis zwischen den Geschlechtern und den geografischen Regionen geachtet hat, nicht m\u00f6glich. Das Konzept und die Programm\u00fcbersicht finden Sie <a href=\"http:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/ConceptNoteAgenda_EN_Revised.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a><\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-2\"><div id=\"attachment_10992\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10992\" class=\"wp-image-10992\" src=\"http:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/SuzanneNjeri-AWFISHNET-Kenya_AlieuSowe-WFF-Gambia-400x266.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/SuzanneNjeri-AWFISHNET-Kenya_AlieuSowe-WFF-Gambia-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/SuzanneNjeri-AWFISHNET-Kenya_AlieuSowe-WFF-Gambia-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/SuzanneNjeri-AWFISHNET-Kenya_AlieuSowe-WFF-Gambia-400x266.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/SuzanneNjeri-AWFISHNET-Kenya_AlieuSowe-WFF-Gambia.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-10992\" class=\"wp-caption-text\">Suzanne Njeri von AWFISHNET Kenia und Alieu Sowe vom WFF Gambia leiteten die Er\u00f6ffnungssitzung<\/p><\/div>\n<p>Wie immer war neben dem offiziellen Programm das Networking mit alten und neuen Kollegen und Freunden von entscheidender Bedeutung, um die M\u00f6glichkeiten zur F\u00f6rderung der nachhaltigen handwerklichen Fischerei auszuloten, die sich gegen den Trend des R\u00fcckgangs ihrer Bedeutung und ihres Einflusses richtet. In der Tat stellt man einen merkw\u00fcrdigen Kontrast zwischen den ermutigenden, ehrgeizigen Erkl\u00e4rungen, die in den letzten 20 Jahren stabil geblieben sind, und der Realit\u00e4t fest. Diese wird durch strukturelle Gesetze und Ma\u00dfnahmen der Regierung sowie durch einflussreiche Investoren geschaffen. In der Zwischenzeit ist die Bedeutung des k\u00fcstennahen Fischfanges f\u00fcr den Lebensunterhalt geschrumpft, und die kleine kommerzielle Fischerei ist die Hauptleidtragende der \u00dcberfischung durch die oft subventionierte industrielle Fischerei. Diese handwerklichen Nutzer sind direkter auf gesunde und produktive Ressourcen angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Der Beschluss der UN-Generalversammlung, das Jahr 2022 zum Internationalen Jahr der handwerklichen Fischerei und Aquakultur (<a href=\"http:\/\/www.mundusmaris.org\/small-scale-fisheries-academy\/virtual-launch-event-fao-international-year-of-artisanal-fisheries-and-aquaculture\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">IYAFA<\/a>) auszurufen, und die vielen engagierten Initiativen von Fischereiorganisationen und Forschungsteams wie der Bericht\u00a0\u00a0 &#8222;<a href=\"https:\/\/archive.mundusmaris.org\/en\/review\/other\/2581-hidden-en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Illuminated Hidden Harvest&#8220;<\/a>&#8218; und die von der globalen Forschungsplattform &#8222;Too Big To Ignore&#8220; (<a href=\"http:\/\/www.toobigtoignore.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">TBTI<\/a>) herausgegebene Buchreihe haben dankenswerterweise dazu beigetragen, das Profil der handwerklichen Fischerei zu sch\u00e4rfen.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-3\"><div id=\"attachment_10998\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10998\" class=\"wp-image-10998\" src=\"http:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/JohnKurien-InstitutionalMemory-400x267.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/JohnKurien-InstitutionalMemory-200x134.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/JohnKurien-InstitutionalMemory-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/JohnKurien-InstitutionalMemory-400x267.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/JohnKurien-InstitutionalMemory.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-10998\" class=\"wp-caption-text\">John Kurien, einer der Gr\u00fcndungsv\u00e4ter der SSF-Bewegung<\/p><\/div>\n<p>Die diesj\u00e4hrigen Festlichkeiten zum 10. Jahrestag der Freiwilligen Leitlinien f\u00fcr die Sicherstellung einer nachhaltigen handwerklichen Fischerei im Kontext von Ern\u00e4hrungssicherheit und Armutsbek\u00e4mpfung (SSF-Leitlinien\/<a href=\"https:\/\/www.fao.org\/voluntary-guidelines-small-scale-fisheries\/en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SSF Guidelines<\/a>) boten eine hervorragende Gelegenheit, \u00fcber die Errungenschaften dieser zehn Jahre des Kampfes um ihre Umsetzung nachzudenken. Die von John Kurien vorgetragene R\u00fcckschau, das institutionelle Ged\u00e4chtnis von mehr als einem halben Jahrhundert Kampf, f\u00fchrte die Teilnehmer sogar noch weiter zur\u00fcck Zur\u00fcck zu den Anf\u00e4ngen der Organisation handwerklicher Fischer und den enormen Anstrengungen und Opfern, die die Bewegungen und ihre Anf\u00fchrer auf sich genommen haben, um die Anerkennung der handwerklichen Fischer als legitime Inhaber von Rechten, die ein Mitspracherecht bei der Entscheidungsfindung haben, und als Bewahrer einer gesunden aquatischen Umwelt voranzutreiben. Mehrere regionale Sitzungen erm\u00f6glichten einen eingehenderen Austausch, der stets von dem Anliegen geleitet war, weitere Ma\u00dfnahmen und eine bessere Zusammenarbeit anzuregen, um sicherzustellen, dass die Stimmen der handwerklichen Fischer geh\u00f6rt werden. Dies ist von entscheidender Bedeutung, da das Bewusstsein f\u00fcr die entscheidende Bedeutung des Ozeans f\u00fcr die Stabilisierung des Klimas, den Schutz der biologischen Vielfalt und als riesige Ressource, die besser verstanden werden muss, zunimmt. Der Ozean darf nicht durch kurzfristige Ausbeutung durch einige wenige m\u00e4chtige Interessengruppen ohne R\u00fccksicht auf irgendetwas und irgendwen verw\u00fcstet werden.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-4\"><p><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-11013\" src=\"http:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/PolicyCoherence-400x238.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"298\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/PolicyCoherence-200x119.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/PolicyCoherence-300x179.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/PolicyCoherence-400x238.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/PolicyCoherence.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/>Die FAO-Beamten, die mit der Allgemeinen Kommission f\u00fcr die Fischerei im Mittelmeer (GFCM) zusammenarbeiten, er\u00f6ffneten diese regionalen Sitzungen mit einer Zusammenfassung der Aktivit\u00e4ten seit dem letzten SSF-Gipfel. Der regionale Aktionsplan f\u00fcr die handwerkliche Fischerei im Mittelmeer und im Schwarzen Meer (<a href=\"https:\/\/www.fao.org\/gfcm\/activities\/fisheries\/small-scale-fisheries\/rpoa-ssf\/en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span class=\"kY2IgmnCmOGjharHErah\">RPOA-SSF<\/span><\/a>) umfasst neun S\u00e4ulen, die den Kapiteln der SSF-Leitlinien entsprechen. Nach der H\u00e4lfte seiner Laufzeit mu\u00df er sich jetzt auf die priorisierten Aktivit\u00e4ten konzentrieren, um seine Ziele bis 2028 zu erreichen. Die Indikatoren zur \u00dcberwachung des Fortschritts zeigen, dass das Engagement der Interessenverb\u00e4nde nur langsam zustande kam, ebenso wie die Fortschritte beim Sozialschutz und beim Zugang zu entsprechenden sozialen Dienstleistungen. Die Datenerhebung zur Sozialen Sicherheit hat sich zwar verbessert, und es wurden Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung der Geschlechtergleichstellung eingeleitet, aber insgesamt hinkt die Umsetzung des Plans hinterher. Eine der wichtigsten Erkenntnissen ist, dass ein starker politischer R\u00fcckhalt eine entscheidende Voraussetzung f\u00fcr Fortschritte ist, da Regierungen und Berufsverb\u00e4nde die Verantwortung \u00fcbernehmen. Die GFCM leistete weiterhin technische Unterst\u00fctzung und setzte sich f\u00fcr die Umsetzung ein. Der Aktionsplan bot einen Rahmen, um zahlreiche Synergien zwischen L\u00e4ndern und Sektoren zu nutzen, und sorgte daf\u00fcr, dass der Raum f\u00fcr die SSF erhalten blieb, wenn nicht sogar erweitert wurde.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"table-1\">\n<table width=\"100%\">\n<thead>\n<tr>\n<th align=\"left\">\n<div id=\"attachment_11019\" style=\"width: 360px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11019\" class=\"wp-image-11019\" src=\"http:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SomeArabSpeakingParticipantsMed-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SomeArabSpeakingParticipantsMed-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SomeArabSpeakingParticipantsMed-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SomeArabSpeakingParticipantsMed-400x266.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SomeArabSpeakingParticipantsMed.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><p id=\"caption-attachment-11019\" class=\"wp-caption-text\">Eine arabischsprachige Break-Out-Med-Gruppe<\/p><\/div><\/th>\n<th align=\"left\">\n<div id=\"attachment_11024\" style=\"width: 360px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11024\" class=\"wp-image-11024\" src=\"http:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SomeItalianSpeakingParticipantsMed-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SomeItalianSpeakingParticipantsMed-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SomeItalianSpeakingParticipantsMed-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SomeItalianSpeakingParticipantsMed-400x266.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SomeItalianSpeakingParticipantsMed.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><p id=\"caption-attachment-11024\" class=\"wp-caption-text\">Die italienischsprachige Break-Out-Med-Gruppe<\/p><\/div><\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"left\">\n<div id=\"attachment_11032\" style=\"width: 360px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11032\" class=\"wp-image-11032\" src=\"http:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/AfricaBreakOutSession1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/AfricaBreakOutSession1-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/AfricaBreakOutSession1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/AfricaBreakOutSession1-400x266.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/AfricaBreakOutSession1.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><p id=\"caption-attachment-11032\" class=\"wp-caption-text\">Treffen der Afrika-Gruppe<\/p><\/div><\/td>\n<td align=\"left\">\n<div id=\"attachment_11037\" style=\"width: 360px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11037\" class=\"wp-image-11037\" src=\"http:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/OneOfFrancophoneGroupsAfricaReport-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/OneOfFrancophoneGroupsAfricaReport-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/OneOfFrancophoneGroupsAfricaReport-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/OneOfFrancophoneGroupsAfricaReport-400x266.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/OneOfFrancophoneGroupsAfricaReport.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><p id=\"caption-attachment-11037\" class=\"wp-caption-text\">Eine der frankophonen Afrika-Gruppen berichtet<\/p><\/div><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<div class=\"fusion-text fusion-text-5\"><p>Die Teilnehmer der den afrikanischen Raum betreffenden Sitzungen teilten sich in mehrere Sprachgruppen auf, die jeweils erarbeiteten, welche Veranstaltungen in n\u00e4chster Zeit wichtig w\u00e4ren, um der SSF Geh\u00f6r zu verschaffen. Dabei konzentrierten sie sich vor allem auf vorrangig zu ergreifende Ma\u00dfnahmen: soziale Rechte und Zugang zu Dienstleistungen wie Bildung, Gesundheit und sichere Wasserversorgung, Anerkennung der Bedeutung der Frauen in diesem Sektor, Eind\u00e4mmung der zerst\u00f6rerischen industriellen Fischerei, insbesondere der Umwandlung von gutem Speisefisch in Fischmehl. Die COFI wurde aufgefordert, die SSF wieder auf die Tagesordnung zu setzen und daf\u00fcr zu sorgen, dass die Aufregung um die blaue Wirtschaft nicht gegen die \u00dcbertragung von Eigentumsrechten an SSF gerichtet wird. Ihre Vertreter m\u00fcssen an der Steuerung des Sektors beteiligt werden, und in einigen F\u00e4llen k\u00f6nnte die K\u00fcstenwache vielleicht sogar die Zusammenarbeit mit den SSF bei der \u00dcberwachung der K\u00fcstengew\u00e4sser gegen IUU-Fischerei suchen. Ein gutes Beispiel f\u00fcr partizipative Regierungsf\u00fchrung in Sri Lanka und ein verbesserter Zugang zu Dienstleistungen in Teilen der Philippinen wurden als Inspiration genannt, w\u00e4hrend der Kampf gegen Armut und sogar Hunger weiterhin Aufmerksamkeit erfordert. F\u00fcr die handwerklichen Fischer und ihre Organisationen in allen Regionen wurden die Besitzerrechte an den Gew\u00e4ssern als Priorit\u00e4t genannt.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"table-1\">\n<table width=\"100%\">\n<thead>\n<tr>\n<th align=\"left\"><\/th>\n<th align=\"left\"><\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"left\">\n<div id=\"attachment_11046\" style=\"width: 360px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11046\" class=\"wp-image-11046\" src=\"http:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ZoilaBustamenteCONAPACH-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ZoilaBustamenteCONAPACH-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ZoilaBustamenteCONAPACH-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ZoilaBustamenteCONAPACH-400x266.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ZoilaBustamenteCONAPACH.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><p id=\"caption-attachment-11046\" class=\"wp-caption-text\">Zoila Bustamante, CONAPACH, Chile, eine unerm\u00fcdliche K\u00e4mpfering f\u00fcr handwerkliche Fischer<\/p><\/div><\/td>\n<td align=\"left\">\n<div id=\"attachment_11051\" style=\"width: 360px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11051\" class=\"wp-image-11051\" src=\"http:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ZainalArfinSPI_LVC_IPC_Indonesia-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ZainalArfinSPI_LVC_IPC_Indonesia-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ZainalArfinSPI_LVC_IPC_Indonesia-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ZainalArfinSPI_LVC_IPC_Indonesia-400x266.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ZainalArfinSPI_LVC_IPC_Indonesia.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><p id=\"caption-attachment-11051\" class=\"wp-caption-text\">Zainal Arfin von SPI, LVC &amp; IPC, Indonesien, berichtete vom IPC<\/p><\/div><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<div class=\"fusion-text fusion-text-6\"><div id=\"attachment_11061\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11061\" class=\"wp-image-11059\" src=\"http:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/PipCohenTurningTides-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/PipCohenTurningTides-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/PipCohenTurningTides-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/PipCohenTurningTides-400x266.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/PipCohenTurningTides.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-11061\" class=\"wp-caption-text\">Pip Cohen, Turning Tides<\/p><\/div>\n<p>Vor Abschluss des ersten Tages mit einem Abendessen auf der FAO-Terrasse mit Blick auf den Circo Massimo und die Ruinen der Kaiserpal\u00e4ste teilte Imani Fairweather Morrison von der Oak Foundation ihre Sichtweise aus der Perspektive einer Organisation, die sich f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der SSF einsetzt. Pip Cohen von Turning Tides f\u00fcgte ihre Analyse hinzu. Sie wies darauf hin, dass von den rund 1,2 Mrd. USD, die im Jahr 2020 von der Meeres-Philanthropie ausgegeben wurden, nur etwa 100 Mio. USD oder 8,3 % in die Unterst\u00fctzung von SSF und K\u00fcstengemeinden flossen. Der L\u00f6wenanteil wurde von sechs gro\u00dfen internationalen NGOs verwaltet. \u00c4hnliche Verh\u00e4ltnisse hatte sie im Zusammenhang mit dem Klimawandel festgestellt. Bestenfalls 1 % der Mittel wurde direkt von SSF und indigenen V\u00f6lkern verwaltet. Sie wies auf die Ungerechtigkeiten in diesem System hin und untersuchte M\u00f6glichkeiten, wie der Geldfluss direkt an die SSF und die Organisationen der indigenen V\u00f6lker ver\u00e4ndert werden k\u00f6nnte. Sie sprach sich f\u00fcr eine neue Kultur der Unterst\u00fctzung lokaler Regierungen und Organisationen aus und k\u00fcndigte an, dass Turning Tides mit Unterst\u00fctzung der Oak Foundation eine internationale <a href=\"https:\/\/turningtidesfacility.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spendeneinrichtung<\/a> er\u00f6ffnen werde, die sich zun\u00e4chst auf die Sicherheit von Besitzverh\u00e4ltnissen konzentrieren und noch in diesem Jahr mit der Vergabe von Zusch\u00fcssen beginnen werde.<\/p>\n<p>Eine Initiative des WWF, alle Aktivit\u00e4ten zur Unterst\u00fctzung lokaler Organisationen zu kartieren und eine zentrale Drehscheibe f\u00fcr den Informationsaustausch im Netz zu schaffen, wurde mit einiger Skepsis aufgenommen. Denn es war unklar, ob die Gemeinschaften vorher ihre Zustimmung gegeben hatten und ob detaillierte \u00f6ffentliche Informationen nicht z.B. einige indigene V\u00f6lker in Gefahr bringen k\u00f6nnten. Zudem war ungewiss, ob die geforderten Informationen auch dar\u00fcber Auskunft geben w\u00fcrden, wie viel Geld die mit der SSF zusammenarbeitenden NRO erhalten hatten und wie viel davon auf welche Weise ausgezahlt worden war. Aus den Reaktionen wurde deutlich, dass die NRO in einer Reihe von F\u00e4llen zwar Informationen in den Gemeinden einholten, die Ergebnisse ihrer Analysen aber oft nicht zur\u00fcckmeldeten, um gemeinsam Folgema\u00dfnahmen zu entwickeln. Somit wurde die Notwendigkeit einer gr\u00f6\u00dferen Rechenschaftspflicht und des Aufbaus von Vertrauen deutlich. Eine beeindruckende Reihe von Rednern berichtete \u00fcber nationale und regionale Herausforderungen und Fortschritte bei der Umsetzung von Schl\u00fcsselelementen der SSF-Leitlinien. Zwei Regierungsvertreter ergriffen das Wort, um das Engagement ihrer Regierung f\u00fcr die Sicherung einer nachhaltigen Zukunft der SSF in ihrem Zust\u00e4ndigkeitsbereich zu unterstreichen. Einer davon war der Minister f\u00fcr Viehzucht und Fischerei von Tansania, Abdallah Ulega. Er betonte, dass 98 % der Fischerei in dem Land in kleinem Ma\u00dfstab betrieben werde, so dass es nur nat\u00fcrlich sei, dass er sich f\u00fcr einen nationalen Aktionsplan zur Unterst\u00fctzung der Umsetzung der SSF-Leitlinien einsetze, einschlie\u00dflich einer speziellen Darlehensfazilit\u00e4t f\u00fcr Produktionsmittel, auch f\u00fcr die l\u00e4ndliche Aquakultur. Er betonte auch, dass die Afrikanische Union alle zwei Jahre einen afrikanischen SSF-Gipfel unterst\u00fctze.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-7\"><div id=\"attachment_11065\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11065\" class=\"wp-image-11065\" src=\"http:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/NanaMichalis-closing-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/NanaMichalis-closing-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/NanaMichalis-closing-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/NanaMichalis-closing-400x267.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/NanaMichalis-closing-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/NanaMichalis-closing-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/NanaMichalis-closing-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/NanaMichalis-closing-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/NanaMichalis-closing.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-11065\" class=\"wp-caption-text\">Nana Kweigyah, Ghana, leitete die Abschlussveranstaltung, begleitet von Michalis Croessmann, GFCM.<\/p><\/div>\n<p>Die andere war Drusila E. Bayate, stellvertretende Sekret\u00e4rin f\u00fcr Fischerei im Landwirtschaftsministerium der Philippinen. Sie betonte die Notwendigkeit einer partizipatorischen F\u00fchrung und der Einbindung der SSF in lokale und regionale Managementgremien. Sie wies auch darauf hin, dass die erforderlichen sektor\u00fcbergreifenden Ans\u00e4tze eine Herausforderung f\u00fcr alle \u00f6ffentlichen Einrichtungen und Berufsverb\u00e4nde darstellen. Starke partizipatorische Ans\u00e4tze und kompetente wissenschaftliche Unterst\u00fctzung seien f\u00fcr den Erfolg erforderlich.<\/p>\n<p>Die Vertreter der pazifischen Inselstaaten erinnerten daran, dass ihre Landgebiete nur einen winzigen Bruchteil ihrer ausschlie\u00dflichen Wirtschaftszonen ausmachten, und an die Vielfalt der lokalen Verwaltungsregelungen. Sie seien durch den Klimawandel und andere negative Einfl\u00fcsse, die von anderen verursacht werden, erheblich bedroht.<\/p>\n<p>In der Abschlusssitzung, die von Nana Kweigyah von der Canoe and Fishing Gear Owners Association of Ghana <span class=\"kY2IgmnCmOGjharHErah\">(CaFGOAG)<\/span> souver\u00e4n geleitet wurde, fassten Redner aus den verschiedenen Regionen die Aktionspunkte zusammen: Herman Jumara von der regionalen IPC-Beratungsgruppe Asien hob die Eigentumsrechte als eines der wichtigsten Themen hervor. Er betonte, wie unabdingbar es sei, Allianzen \u00fcber die Fischerei hinaus zu suchen und ein wachsames Auge auf \u00fcbergreifende Themen wie Geschlechtergerechtigkeit und soziale Entwicklung zu haben. Er sprach sich daf\u00fcr aus, die Botschaften einfach zu halten, um einen breiten Konsens f\u00fcr kollektives Handeln zu erreichen.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-8\"><p><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-11071\" src=\"http:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/MartaMachazek_Panama-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"332\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/MartaMachazek_Panama-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/MartaMachazek_Panama-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/MartaMachazek_Panama-400x266.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/MartaMachazek_Panama.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/>Marta Machazek von ULAPA, Panama, die f\u00fcr die lateinamerikanische Region sprach, bedauerte, dass die internationale Debatte \u00fcber den Schutz der biologischen Vielfalt kaum bekannt sei. Dies gelte insbesondere f\u00fcr die 30&#215;30-Entscheidung, die in zwei k\u00fcrzlich geschlossenen Vertr\u00e4gen verankert sei, n\u00e4mlich dem <a href=\"https:\/\/archive.mundusmaris.org\/index.php\/de\/rezensionen\/andere\/2761-kmgbf-de\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Global Biodiversity Framework<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/archive.mundusmaris.org\/index.php\/de\/rezensionen\/andere\/2767-bbnj-de\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">BBNJ-Vertrag<\/a> zum Schutz der Hohen See. Sie \u00e4u\u00dferte sich daher besorgt \u00fcber deren (Nicht-)Beteiligung an den Ratifizierungs- und Umsetzungsprozessen. Eine bessere Information \u00fcber die SSF-Leitlinien bleibe ebenfalls eine st\u00e4ndige Aufgabe, da die Menschen in vielen abgelegenen Gemeinden immer noch nicht \u00fcber ihre Rechte aufgekl\u00e4rt seien. Sie dankte den lokalen NROs f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung, wies aber darauf hin, dass die finanziellen Mittel f\u00fcr eine systematischere Beteiligung der SSF-Gemeinschaften oft nicht ausreichten.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-9\"><p><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-11077\" src=\"http:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/MargaretNakatoUganda-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/MargaretNakatoUganda-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/MargaretNakatoUganda-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/MargaretNakatoUganda-400x266.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/MargaretNakatoUganda.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/>Margaret Nakato von Katosi WDT, Uganda, erkl\u00e4rte, dass die afrikanischen SSF sich auf die bevorstehenden internationalen Treffen freuten, um sich zu diesem Thema zu \u00e4u\u00dfern, empfahl aber auch, dass die COFI SSF-Themen wieder auf ihre Tagesordnung setzen sollte. Sie sagte, dass die verschiedenen Organisationen Fortschritte beim Einbeziehen von SSF in die jeweiligen Tagesordnungen beobachten w\u00fcrden. Sie empfahl, in L\u00e4ndern, in denen es noch keine starken Berufsverb\u00e4nde gebe, nationale Sektionen zu gr\u00fcnden, um die Kapazit\u00e4ten zu st\u00e4rken und die Umsetzung der Leitlinien in jedem Land voranzutreiben.<\/p>\n<p>Michalis Croessmann von der Amorgos Association of Professional Fishers, Griechenland, fasste die Hoffnungen im gesamten Mittelmeerraum zusammen, den SSF-Aktionsplan der GFCM bis 2028 ehrgeiziger umsetzen zu wollen. Die Migration invasiver Arten durch den Suezkanal gef\u00e4hrde den Lebensunterhalt vieler K\u00fcstenfischer, auch wenn es f\u00fcr einige Arten wie die blaue Krabbe M\u00e4rkte gebe oder diese entwickelt werden k\u00f6nnten. Die Gleichstellung der Geschlechter sei ein lange vernachl\u00e4ssigtes Thema, das viel mehr Anstrengungen erfordere. Er wies auch auf die L\u00fccken im Sozialschutz hin, die in einigen L\u00e4ndern besonders gro\u00df seien, aber in der gesamten Region geschlossen werden m\u00fcssten.<\/p>\n<div id=\"attachment_11083\" style=\"width: 746px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11083\" class=\"wp-image-11083 size-full\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SSF-MilestonesFAO-Hall.jpg\" alt=\"\" width=\"736\" height=\"492\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SSF-MilestonesFAO-Hall-200x134.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SSF-MilestonesFAO-Hall-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SSF-MilestonesFAO-Hall-400x267.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SSF-MilestonesFAO-Hall-600x401.jpg 600w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SSF-MilestonesFAO-Hall.jpg 736w\" sizes=\"(max-width: 736px) 100vw, 736px\" \/><p id=\"caption-attachment-11083\" class=\"wp-caption-text\">Informationsstand zur SSF, um die COFI-Mitglieder an die Notwendigkeit der Umsetzung der Leitlinien zu erinnern<\/p><\/div>\n<\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-10\"><p>Sonia Sharan von Oceana bekr\u00e4ftigte den Wunsch, etwaiges Misstrauen gegen\u00fcber Umwelt-NGOs zu \u00fcberwinden, indem man die Zusammenarbeit und die Kapazit\u00e4ten verst\u00e4rkt, um Ressourcen f\u00fcr die legitimen Anliegen der SSF bereitzustellen. Ratana Chuenpagdee, Leiterin des globalen Netzwerks &#8222;Too Big To Ignore&#8220; versicherte, dass sich die Forschung f\u00fcr und nicht gegen die SSF richte und sich auf die Dokumentation und Unterst\u00fctzung der Ursachen der SSF konzentriere. Nicole Franz vom SSF Hub der FAO beendete den Gedankenaustausch, indem sie daran erinnerte, dass sich Vertreter der handwerklichen Fischer vier Jahrzehnte zuvor in Rom getroffen hatten, um ihre Rechte einzufordern. Jetzt trafen sich rund 300 Vertreter der Kleinfischerei und indigener V\u00f6lker mit einer Reihe von \u00fcberzeugten Bef\u00fcrwortern innerhalb der FAO. Sie schloss mit der Feststellung, dass die Treffen sehr hilfreich gewesen seien, dass die Schl\u00fcsselbotschaften dem COFI zur Kenntnis gebracht w\u00fcrden und dass als unmittelbare Folgema\u00dfnahme ein Tagungsbericht zur weiten Verbreitung erstellt werden solle. Sie forderte alle Teilnehmer auf, diese Erfahrung weiterzugeben, unabh\u00e4ngig davon, wo sie aktiv sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-11089\" src=\"http:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SSF-SummitGroupFoto.jpg\" alt=\"\" width=\"775\" height=\"254\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SSF-SummitGroupFoto-200x66.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SSF-SummitGroupFoto-300x98.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SSF-SummitGroupFoto-400x131.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SSF-SummitGroupFoto-600x197.jpg 600w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SSF-SummitGroupFoto-768x252.jpg 768w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/SSF-SummitGroupFoto.jpg 775w\" sizes=\"(max-width: 775px) 100vw, 775px\" \/><\/p>\n<p><em>Mundus maris <\/em>wird weiterhin den Kapazit\u00e4tsausbau von SSF durch die <a href=\"https:\/\/archive.mundusmaris.org\/index.php\/de\/projekte\/proj2019\/2292-2pilot-de\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Akademie der handwerklichen Fischerei<\/a> mit allen Gruppen, die an einer Zusammenarbeit interessiert sind, unterst\u00fctzen. Dadurch wird erstens die Umsetzung der Leitlinien vorangetrieben, und zweitens werden auf Rechten basierende Ans\u00e4tze f\u00fcr eine widerstandsf\u00e4hige und produktive SSF sowie die Wiederherstellung und der Schutz der Natur miteinander verbunden. <em>Mundus maris<\/em> unterst\u00fctzt auch die Forderung mehrerer zivilgesellschaftlicher Organisationen an den FAO-Fischereiausschuss (COFI), der in der Woche nach dem SSF-Gipfel stattfindet, die Aquakultur fleischfressender Fischarten nicht mehr als nachhaltig zu bezeichnen. Denn ihre rasche Ausbreitung gef\u00e4hrdet die Befischung der Wildbest\u00e4nde. Ein gro\u00dfes Problem ist der Bedarf an Futtermitteln mit einem hohen Gehalt an tierischem Eiwei\u00df. Das bedeutet, dass gro\u00dfe Mengen von Fisch, der f\u00fcr Menschen mit geringem Einkommen ein gutes Nahrungsmittel sein k\u00f6nnte, zu Fischmehl und -\u00f6l f\u00fcr die Mast fleischfressender Arten verarbeitet werden m\u00fcssen. Die intensive marine Aquakultur in K\u00e4figen f\u00fchrt h\u00e4ufig zu toten Zonen um die K\u00e4fige herum, weil zu viel Futter verf\u00fcttert wird und die Umwelt stark mit Fischausscheidungen belastet wird. Es ist auch bekannt, dass eine gro\u00dfe Anzahl von entkommenen Lachsen den Genpool von Wildpopulationen verschmutzt. Eine \u00e4hnliche Aufforderung, die intensive Aquakultur, vor allem von fleischfressenden Arten, nicht weiter zu unterst\u00fctzen, wurde an Ungarn gerichtet, das derzeit den EU-Ratsvorsitz innehat. Siehe den <a href=\"https:\/\/euobserver.com\/stakeholders\/ar52d6319c?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAAR1RdCfKO1WuDCixW_jJuALoYYb4yDcdneyixa2lI-hYxpuicFGzCRFOkmY_aem_QrZOfIrqfpOIiZDocRVdyQ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">offenen Brief<\/a> hier. Im Sinne der Nachhaltigkeit sollte sich die Aquakultur auf Arten konzentrieren, die im Nahrungskreislauf eine nachgeordnete Rolle spielen. Die Fischerei auf wildlebende Arten kann hingegen die am st\u00e4rksten nachgefragten Arten im Nahrungskreislauf entnehmen, wobei darauf zu achten ist, dass sowohl Raubfische als auch deren Beutetiere nicht zu intensiv befischt werden. Genau wie an Land geht es bei der Aquakultur um die Haltung von K\u00fchen, Schafen und Ziegen, nicht von L\u00f6wen zur Fleischproduktion.<\/p>\n<p>Text und Photos (au\u00dfer dem Gruppenphoto von FAO) sind von C.E. Nauen. Deutsche\u00a0\u00dcbersetzung von Claudia Mense.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":10982,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[101],"tags":[],"class_list":["post-12096","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-handwerklichen-fischerei-akademie"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12096","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12096"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12096\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17073,"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12096\/revisions\/17073"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10982"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12096"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12096"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12096"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}