{"id":11520,"date":"2024-08-29T14:08:53","date_gmt":"2024-08-29T14:08:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/unkategorisiert\/mundus-maris-contribution-to-the-unoc3-public-consultation\/"},"modified":"2025-12-28T21:50:51","modified_gmt":"2025-12-28T21:50:51","slug":"beitrag-von-mundusmaris-zur-oeffentlichen-anhoerung-zu-unoc3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mundusmaris.org\/de\/handwerklichen-fischerei-akademie\/beitrag-von-mundusmaris-zur-oeffentlichen-anhoerung-zu-unoc3\/","title":{"rendered":"Beitrag von Mundus maris zur \u00f6ffentlichen Anh\u00f6rung zu UNOC3"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9076\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/ConferenceLogo.jpg\" alt=\"\" width=\"499\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/ConferenceLogo-200x131.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/ConferenceLogo-300x197.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/ConferenceLogo-400x263.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/ConferenceLogo.jpg 499w\" sizes=\"(max-width: 499px) 100vw, 499px\" \/>Die Ozean-Konferenz der Vereinten Nationen 2025 (UNOC3) ist f\u00fcr Juni 2025 in Nizza, Frankreich, geplant. Costa Rica und Frankreich sind die Mitorganisatoren. Die UNOC3 soll ein st\u00e4rkeres politisches, finanzielles, technisches und gesellschaftliches Engagement zur Unterst\u00fctzung der Umsetzung des Ziels 14 f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (SDG 14) mobilisieren: Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Ozeane, Meere und Meeresressourcen f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Entwicklung (SDG 14). Ein umfassender Vorbereitungsprozess mit Konferenzen z. B. in Costa Rica im Juni und bei den Vereinten Nationen in New York im Juli 2024 ist im Gange. Es wurden zehn Themen festgelegt, die das Programm in Nizza bestimmen sollen. Sie stehen im Mittelpunkt der so genannten Ocean Action Panels. <em>Mundus maris<\/em> hat sich an der \u00f6ffentlichen Befragung beteiligt, um drei dieser Themen zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<h3>Ocean Action Panel 1: F\u00f6rderung eines nachhaltigen Fischereimanagements einschlie\u00dflich der Unterst\u00fctzung handwerklicher Fischer.<\/h3>\n<p><strong>Frage 1:<\/strong> Welche transformativen Ma\u00dfnahmen m\u00fcssen ergriffen werden, um den Fortschritt zu beschleunigen?<\/p>\n<p><strong>Antwort:<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_9085\" style=\"width: 484px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9085\" class=\"size-full wp-image-9083\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/th-4074947494.jpg\" alt=\"\" width=\"474\" height=\"275\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/th-4074947494-200x116.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/th-4074947494-300x174.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/th-4074947494-400x232.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/th-4074947494.jpg 474w\" sizes=\"(max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><p id=\"caption-attachment-9085\" class=\"wp-caption-text\">From Science.org<\/p><\/div>\n<p>Die vielversprechendsten transformativen Ma\u00dfnahmen bestehen aus einem dreiteiligen Ansatz: (a) das Fischereimanagement auf eine solidere Grundlage stellen, indem nur das entnommen wird, was nachwachsen kann. Nur so k\u00f6nnen sich \u00fcberfischte Populationen erholen und die verlorene Produktivit\u00e4t zur\u00fcckgewonnen werden (b) sch\u00e4dliche Fischereisubventionen beenden, die eine fortgesetzte \u00dcberfischung beg\u00fcnstigen, und (c) die freiwilligen Leitlinien f\u00fcr die Sicherung einer nachhaltigen handwerklichen Fischerei (SSF) von der nationalen bis zur lokalen Ebene umsetzen. Dies bedeutet auch die Anerkennung und Unterst\u00fctzung der Rolle von M\u00e4nnern und Frauen entlang der Wertsch\u00f6pfungsketten.<\/p>\n<p><strong>Answer:<\/strong><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li>\u201eDie Grunds\u00e4tze einer \u00f6kosystembasierten nachhaltigen Fischerei sind klar und nicht schwierig: weniger entnehmen, als nachw\u00e4chst; die Fische wachsen und sich vermehren lassen, bevor sie gefangen werden; Fangger\u00e4te verwenden, die die Umwelt und andere Arten nur geringf\u00fcgig beeintr\u00e4chtigen; Zufluchts- oder Nichtentnahmegebiete als Reservoirs f\u00fcr die genetische Vielfalt einrichten und funktionierende Nahrungsnetze durch eine reduzierte Befischung von Futtersorten wie Sardellen, Sardinen, Hering oder Krill aufrechterhalten.&#8220; (freie\u00a0\u00dcbersetzung des englischen Originals) Quelle: <a href=\"https:\/\/www.science.org\/doi\/10.1126\/science.adr5487\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Froese, R. and Pauly, D., 2024. Taking stock of global fisheries. Current stock assessment models overestimate productivity and recovery trajectory. Science, 385(6711):824-825Science, 385(6711):824-825<\/a>.<br \/>\nDie FAO-Mitgliedsstaaten sollten den \u00d6kosystemansatz f\u00fcr die Fischerei in Verbindung mit der Einrichtung von Meeresschutzgebieten zur Wiedergewinnung der Ressourcen umsetzen, der seit langem als notwendig angesehen wird. Sie k\u00f6nnen nun die neuen, weniger datenintensiven und robusteren Methoden anwenden, die nicht nur in Industriel\u00e4ndern, sondern auch im globalen S\u00fcden funktionieren.<br \/>\nDie EU sollte ihre Politik des Verbots der \u00dcberfischung durchsetzen und sich bei der Festlegung der Fangquoten auf Ressourcenbewertungen st\u00fctzen, die auf Vorsorgeprinzipien beruhen. Dies entspricht insbesondere den globalen Nachhaltigkeits-Zielen SDG 14.2, 14.4 und 14.5.<\/li>\n<li>Die Mitglieder der Welthandelsorganisation (WTO) haben die Frist f\u00fcr SDG 14.6 im Jahr 2020 verpasst. Auf der Ministerkonferenz 2022 wurde eine erste Vereinbarung zum Abbau sch\u00e4dlicher Fischereisubventionen getroffen. 56 L\u00e4nder haben ihre Annahmeurkunden hinterlegt, doch f\u00fcr das Inkrafttreten sind zwei Drittel der 164 WTO-Mitglieder erforderlich. In der Zwischenzeit laufen Verhandlungen, um einen Konsens \u00fcber ein wirksameres zweites Abkommen zu erzielen, das letztendlich die Einstellung der sch\u00e4dlichen Fischereisubventionen im Einklang mit dem SDG-Ziel 14.6 bewirkt.<\/li>\n<\/ol>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9088\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Academy_500.jpg\" alt=\"\" width=\"499\" height=\"304\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Academy_500-200x122.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Academy_500-300x183.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Academy_500-400x244.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Academy_500.jpg 499w\" sizes=\"(max-width: 499px) 100vw, 499px\" \/><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li value=\"3\">Handwerkliche Fischer, Fischereiorganisationen und indigene Gemeinschaften sind in hohem Ma\u00dfe von gesunden und produktiven Ressourcen und funktionierenden \u00d6kosystemen, anerkannten Besitzverh\u00e4ltnissen, Zugang zu M\u00e4rkten und sozialen Dienstleistungen abh\u00e4ngig, um ihren Lebensunterhalt nachhaltig zu sichern. Zwischen diesen Ressourcennutzern und den Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich f\u00fcr den Umweltschutz einsetzen, muss eine engere Zusammenarbeit entwickelt werden. Die Zusammenarbeit mit nationalen Regierungen, Wissenschaftlern und internationalen Organisationen kann ein gerechtes Fischereimanagement im Sinne der Nachhaltigkeit erm\u00f6glichen. Der \u201eAufruf zum Handeln der handwerklichen Fischer\u201c (&#8218;<span lang=\"zxx\"><a href=\"https:\/\/www.ssfcalltoaction.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Call to Action from Small-Scale Fishers<\/a><\/span>&#8218; (SSF)) in Kombination mit den \u201eVerhaltensregeln\u201c (&#8218;<span lang=\"zxx\"><a href=\"https:\/\/www.ssfcalltoaction.org\/rules-of-conduct\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rules of Conduct<\/a><\/span>&#8218;)\u00a0f\u00fcr die Zusammenarbeit mit SSF zeigt, wie eine solche koordinierte Anstrengung die Zusammenarbeit f\u00fcr ein nachhaltiges und gerechtes Fischereimanagement aufbauen kann. <em>Mundus maris<\/em> hat dar\u00fcber hinaus integrative partizipative Methoden erprobt, um die SSF-Leitlinien durch dialogbasierte St\u00e4rkung der Kapazit\u00e4ten im sicheren Raum der\u00a0SSF-Akademie ( <span lang=\"zxx\"><a href=\"https:\/\/archive.mundusmaris.org\/index.php\/en\/projects\/proj2019\/2291-2pilot-en\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">SSF Academy)<\/a><\/span> zu operationalisieren. Dort ist jeder willkommen, um zu robusten und lokal angepassten L\u00f6sungen beizutragen. Dies alles entspricht dem SDG-Ziel 14.b.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Auf der UNOC3 treffen Regierungsvertreter und ein breites Spektrum von Anspruchsberechtigten und Interessengruppen mit unterschiedlichen Fachkenntnissen und Erfahrungen zusammen. Ihr Dialog bietet die M\u00f6glichkeit, Wege f\u00fcr den dringend erforderlichen Wandel zu sondieren, der die Umsetzungsl\u00fccke schlie\u00dfen wird.<\/p>\n<p><strong>Stichworte<\/strong>: Mitbestimmung, \u00d6kosystembasiertes Management<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Ocean Action Panel 2:Erhaltung, nachhaltige Bewirtschaftung und Wiederherstellung von Meeres- und K\u00fcsten\u00f6kosystemen, einschlie\u00dflich Tiefsee\u00f6kosystemen.<\/h3>\n<p><b>Frage 1:<\/b> Welche transformativen Ma\u00dfnahmen m\u00fcssen ergriffen werden, um den Fortschritt zu beschleunigen?<\/p>\n<p><strong>Antwort: <\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9094\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/th-1803924766DeepSeaMining.jpeg\" alt=\"\" width=\"474\" height=\"265\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/th-1803924766DeepSeaMining-200x112.jpeg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/th-1803924766DeepSeaMining-300x168.jpeg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/th-1803924766DeepSeaMining-400x224.jpeg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/th-1803924766DeepSeaMining.jpeg 474w\" sizes=\"(max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><\/p>\n<p>Ein Moratorium f\u00fcr den Tiefseebergbau ist unerl\u00e4sslich, um potenziell irreversible Sch\u00e4den zu verhindern. Solange die Tiefsee-\u00d6kosysteme und ihre Bedeutung f\u00fcr den Ozean als Ganzes nicht besser erforscht und dokumentiert sind und die negativen Auswirkungen nicht einged\u00e4mmt werden, darf der Bergbau nicht zugelassen werden. Mehr nationale Regierungen m\u00fcssen sich bei der Internationalen Meeresbodenbeh\u00f6rde (ISA) f\u00fcr dieses Moratorium einsetzen. Sie m\u00fcssen den Bedenken Geh\u00f6r schenken, die von der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft, den indigenen V\u00f6lkern und Gemeinschaften sowie von Jugendgruppen ausf\u00fchrlich ge\u00e4u\u00dfert wurden. Die dritte UN-Ozeankonferenz ist ein hervorragender Rahmen, um einen breiteren Konsens zum Schutz der Struktur und des Funktionierens aller Meeres\u00f6kosysteme zu erreichen.<\/p>\n<p><strong>Frage 2<\/strong>: Welche Belege k\u00f6nnen Sie f\u00fcr neue Arbeitsweisen\/Partnerschaften anf\u00fchren, die SDG 14 unterst\u00fctzt haben?<\/p>\n<p><strong>Antwort: <\/strong><\/p>\n<p>Unter dem Dach der 2004 gegr\u00fcndeten Deep Sea Conservation Coalition (DSCC) engagieren sich weltweit mehr als 120 Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Fischereiverb\u00e4nde sowie Rechts- und Politikinstitute f\u00fcr den Schutz der gef\u00e4hrdeten Tiefsee-\u00d6kosysteme. Die Lobbyarbeit der Vereinigung und ihre Kompetenz, einen l\u00f6sungsorientierten Dialog zu unterst\u00fctzen, haben einen Konsens \u00fcber den BBNJ-Vertrag erm\u00f6glicht und dazu gef\u00fchrt, dass bisher 32 L\u00e4nder ein Moratorium oder ein Verbot des Tiefseebergbaus unterst\u00fctzt haben. Die Arbeit der Koalition veranschaulicht, dass ein konsequenter sektor\u00fcbergreifender Dialog und eine Zusammenarbeit die K\u00f6pfe und Institutionen auf Vereinbarungen zugunsten des Meeresschutzes lenken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>Stichworte:<\/b> Moratorium, sektor\u00fcbergreifende Zusammenarbeit, Verhandeln zum Schutz des Ozeans<\/p>\n<h3>Ocean Action Panel 8: Verst\u00e4rkung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit, des Wissens, des Aufbaus von Kapazit\u00e4ten, der Meerestechnologie und der Bildung zur St\u00e4rkung der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik f\u00fcr die Gesundheit des Ozeans.<\/h3>\n<p><b>Frage 1<\/b>: Welche transformativen Ma\u00dfnahmen m\u00fcssen ergriffen werden, um den Fortschritt zu beschleunigen?<\/p>\n<p><strong>Antwort:<\/strong><\/p>\n<p>Die beispiellosen Herausforderungen f\u00fcr die Gesundheit des Ozeans durch \u00dcberfischung, Klimawandel und Verschmutzung erfordern eine verst\u00e4rkte wissenschaftliche Zusammenarbeit im Bereich des Ozeans von der globalen bis zur lokalen Ebene. Dies ist am effektivsten, wenn es in Kombination mit dem Ausbau der wissenschaftlichen Kapazit\u00e4ten und der Kenntnis des Ozeans geschieht. Die B\u00fcrger sind die Experten f\u00fcr die Auswirkungen, die in integrative Prozesse einbezogen werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p><b>Frage 2:<\/b> Welche Belege k\u00f6nnen Sie f\u00fcr neue Arbeitsweisen\/Partnerschaften anf\u00fchren, die SDG 14 unterst\u00fctzt haben?<\/p>\n<p><strong><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-9099\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Screenshot_FishBase-800x412.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Screenshot_FishBase-200x103.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Screenshot_FishBase-300x154.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Screenshot_FishBase-400x206.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Screenshot_FishBase-600x309.jpg 600w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Screenshot_FishBase-768x395.jpg 768w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Screenshot_FishBase-800x412.jpg 800w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Screenshot_FishBase-1024x527.jpg 1024w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Screenshot_FishBase.jpg 1150w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/>Antwort:<\/strong><\/p>\n<p>Beispiele f\u00fcr eine sehr breite internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit, die zu globalen, \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Informationssystemen gef\u00fchrt hat, sind &#8211; <strong><a href=\"https:\/\/fishbase.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FishBase.org<\/a><\/strong> &#8211; ein globales Informationssystem zur biologischen Vielfalt, das alle der Wissenschaft bekannten Meeres- und S\u00fc\u00dfwasserfische abdeckt, derzeit 35.700 Arten, 330.100 gebr\u00e4uchliche Namen in 348 Sprachen, zusammengestellt aus 62.000 Referenzen in Zusammenarbeit mit \u00fcber 2.500 Partnern. Die Datenbank bietet auch eine Reihe von Analysetools, die z. B. f\u00fcr das Fischereimanagement n\u00fctzlich sind. 700.000 Besuche\/Monat &#8211; <a href=\"https:\/\/sealifebase.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>SeaLifeBase.org<\/strong><\/a> &#8211; ein globales Informationssystem zur biologischen Vielfalt, das potenziell alle Meeresorganismen, die nicht zu den Fischen geh\u00f6ren, erfasst, derzeit 71 400 Arten. Es verwendet die taxonomische Struktur des Catalogue of Life, die ihrerseits durch von Experten \u00fcberpr\u00fcfte taxonomische Daten des World Register of Marine Species erg\u00e4nzt wird. 600.000 Besuche\/Monat &#8211; <a href=\"https:\/\/aquamaps.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Aquamaps.org<\/strong><\/a> &#8211; ein globales Projekt zur Modellierung der Artenverteilung von FishBase und SeaLifeBase, das auf der Grundlage der Umwelttoleranzen der Arten Vorhersagekarten des nat\u00fcrlichen Verbreitungsgebiets aquatischer Arten erstellt, derzeit &gt;33.500 Arten. Diese drei Informationssysteme werden von <a href=\"http:\/\/www.q-quatics.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Quantitative Aquatics<\/strong>,<\/a> Inc. betrieben, einer wissenschaftlichen Non-Profit-Organisation mit Sitz auf den Philippinen, die von einem internationalen Konsortium wissenschaftlicher Einrichtungen wissenschaftlich betreut wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9105\" src=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/QR-Code1.jpg\" alt=\"\" width=\"499\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/QR-Code1-200x131.jpg 200w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/QR-Code1-300x197.jpg 300w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/QR-Code1-400x263.jpg 400w, https:\/\/www.mundusmaris.org\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/QR-Code1.jpg 499w\" sizes=\"(max-width: 499px) 100vw, 499px\" \/>Durch Zusammenarbeit bei der Entwicklung einer einfachen Benutzeroberfl\u00e4che ist die FishBase Guide App f\u00fcr Android-Ger\u00e4te entstanden, die in jedem Land mit den gebr\u00e4uchlichen Namen durchsucht werden kann, um z. B. auf das Interesse von Erzeugern und Verbrauchern zu reagieren, ausgewachsene Fische f\u00fcr den menschlichen Verzehr zu kaufen und Jungfische zu vermeiden, oder um die App f\u00fcr Bildungszwecke zu nutzen. Ebenso wird eine Zusammenarbeit angestrebt, um eine spezielle Benutzeroberfl\u00e4che in SeaLifeBase einzurichten, die dazu beitragen soll, das Einschleppen von Arten durch den Seeverkehr zu verringern. &#8211; <a href=\"https:\/\/seaaroundus.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>SeaAroundUs.org<\/strong><\/a> &#8211; ist eine vernetzte Forschungsinitiative an der University of British Columbia, die die Auswirkungen der Fischerei auf die Meeres\u00f6kosysteme der Welt bewertet und einer Reihe von Interessengruppen L\u00f6sungen zur Verringerung der Auswirkungen anbietet. Sie stellt Fischerei- und fischereibezogene Daten in Gr\u00f6\u00dfenordnungen dar, die \u00f6kologische und politische Relevanz haben, z. B. nach Ausschlie\u00dflichen Wirtschaftszonen, Hochseegebieten oder gro\u00dfen marinen \u00d6kosystemen. Insgesamt haben diese wissenschaftlichen Informationssysteme ihren Wert f\u00fcr Analysen und den Ausbau von Kapazit\u00e4ten, die Unterst\u00fctzung des Fischereimanagements und eine breitere \u00d6ffentlichkeitsarbeit bereits unter Beweis gestellt. Zum Beispiel durch die vielversprechende Verwendung in <a href=\"https:\/\/archive.mundusmaris.org\/index.php\/de\/projekte\/2024\/2942-rollenspiel-auf-der-youmares-konferenz-getestet\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spielans\u00e4tzen<\/a> und in einem von <em>Mundus maris<\/em> entwickelten und derzeit in der Testphase befindlichen Biodiversit\u00e4ts-Rollenspiel f\u00fcr junge Erwachsene. Sie spielen somit eine wichtige Bedeutung bei der F\u00f6rderung des Wissens \u00fcber die Ozeane und der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik f\u00fcr die Gesundheit des Ozeans, wie es im SDG 14.8 gefordert wird.<\/p>\n<p>UNOC3 kann ein Forum sein, um weiteren Bedarf und M\u00f6glichkeiten der Zusammenarbeit an spezifischen Schnittstellen zu artikulieren, die eine noch breitere Nutzung und Weiterentwicklung dieser wirkungsvollen frei zug\u00e4nglichen Ressourcen erm\u00f6glichen. Stichworte: Globale Informationssysteme zu Biodiversit\u00e4t und Fischerei, Ozean-Kompetenz, Open Access Weitere Informationen \u00fcber UNOC3 finden Sie <a href=\"https:\/\/sdgs.un.org\/conferences\/ocean2025\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>, insbesondere \u00fcber die Konsultation der Interessengruppen\u00a0<a href=\"https:\/\/sdgs.un.org\/basic-page\/UNOC3-Global-online-stakeholder-consultation\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>Deutsche \u00dcbersetzung von Claudia Mense.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ozean-Konferenz der Vereinten Nationen 2025 (UNOC3) ist f\u00fcr Juni 2025 in Nizza, Frankreich, geplant. Costa Rica und Frankreich sind die Mitorganisatoren. 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